Intel Realsense 3D-Kamera - Neuer Prototyp passt in Smartphones

Auf dem Intel Developer Forum in Shenzhen, China, hat Intel-CEO Brian Krzanich einen neuen Prototypen der Realsense 3D-Kamera präsentiert.

von Georg Wieselsberger,
09.04.2015 09:23 Uhr

Intel Realsense 3D kann für biometrische Scans verwendet werden. (Bildquelle: Intel)Intel Realsense 3D kann für biometrische Scans verwendet werden. (Bildquelle: Intel)

Intel arbeitet schon länger an seiner Realsense 3D-Kamera, die bereits in Desktop-PCs, Laptops, Tablets und auch Drohnen zum Einsatz kommt. Bislang war die Hardware der Kamera aber einfach zu groß. um auch in die wichtige Geräteklasse der Smartphones integriert zu werden. Auf dem Intel Developer Forum in Shenzen, China, hat der Intel-Chef Brian Krzanich nun aber einen Prototypen der Kamera präsentiert, der zumindest in ein 6-Zoll-Smartphone passt. Laut Krzanich ist das neue Kamera-Modul nicht nur deutlich kleiner und flacher, sondern erzeugt auch weniger Abwärme und hat eine größere Sichtweite als bisherige Modelle.

Die Vorstellung einer kleineren und trotzdem leistungsfähigeren Realsense 3D-Kamera ist auch deswegen interessant, weil Microsoft die Intel-Kameras ausdrücklich als kompatibel mit den geplanten biometrischen Einlogg-Funktionen von Windows 10 bezeichnet hat. Die neue Schnittstelle »Windows Hello«, die das Einloggen per Passwort überflüssig machen soll, wurde auch mit einer Realsense-Kamera vorgeführt. Der Nutzer konnte sich bei Windows 10 anmelden, indem er einfach nur in die Kamera blickte. Sollten sich die Realsense-Kameras von Intel bei künftigen Smartphones durchsetzen, könnten vermutlich auch die Smartphones als Hardware für Windows Hello verwendet werden.

Kleinere Versionen der Realsense 3D-Kamera könnten aber auch einfach dafür sorgen, dass die Kameras als Zusatzgerät günstiger werden. Wie Microsoft erklärt hatte, reichen herkömmliche Webcams für einen biometrischen Scan nicht aus. Intel selbst führte auf dem IDF aber auch vor, wie die Kamera für ganz andere Zwecke eingesetzt werden kann. So wurden eine ganze Reihe von Verpackungen verschiedener Größe mit der Kamera aufgenommen und daraus dann der Platz berechnet, denn alle Verpackungen zusammen in einem Lager oder Lieferfahrzeug benötigen.

Quelle: Engadget


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