Intel Skylake - Zehn erste Modelle bei Intel gelistet

Intel gibt erste Prozessornummern von zehn kommenden Skylake-Prozessoren für den Desktop-Einsatz bekannt, darunter einige für Übertakter gedachte K-Modelle.

von Dennis Ziesecke,
23.06.2015 19:13 Uhr

14 Nanometer, DDR4-Support und eine schnellere integrierte GPU - ob Skylake auch Gamer glücklich macht, wird der Test zeigen müssen.14 Nanometer, DDR4-Support und eine schnellere integrierte GPU - ob Skylake auch Gamer glücklich macht, wird der Test zeigen müssen.

Wer sich mit Intels bevorzugtem Prozessor-Namensschema auskennt, dürfte angesichts der in der aktuellen Product Change Notification veröffentlichten Prozessorbezeichnungen nur wenig neues erfahren. Die zehn dort eingetragenen CPUs teilen sich in vier stromsparende, vier normale und zwei für Übertakter gedachte Modelle auf.

Als Spitzenmodell zeigt sich der Intel Core i7-6700K mit offenem Multiplikator. Darunter sortiert sich der Core i5-6600K, ebenfalls mit offenem Multiplikator, ein. Ohne K-Kürzel und damit ohne den für Übertakter interessanten freien Multiplikator kommen der Core i7-6700, der Core i5-6600, der Core i5-6500 und der Core i5-6400 daher. Diese sechs Prozessoren gibt Intel mit einer TDP von 95 Watt (inklusive der iGPU) an.

Mit 65 Watt verbrauchen die T-Modelle Core i7-6700T, Core i5-6600T, Core i5-6500T und Core i5-6400T deutlich weniger Energie. Auch wenn Intels PCN keine weiteren Informationen beispielsweise zum Takt preisgibt: Die T-Versionen erkaufen sich die geringere TDP üblicherweise durch niedrigere Taktraten. Noch sparsamere S-Modelle sowie die preiswerten i3-Modelle hat Intel in der Product Change Notification nicht erwähnt.

Skylake ist als Nachfolger von Broadwell für den Herbst 2015 angekündigt. Gefertigt werden die Prozessoren in modernen 14 nm Strukturbreite. Wirklich große Leistungssprünge sind nicht zu erwarten, allerdings beschleunigt Intel die integrierte GPU spürbar und unterstützt neben DDR3L auch DDR4-RAM. Dafür wird für Skylake aber auch ein neuer Sockel und ein neuer Chipsatz - und damit in Folge ein komplett neues Mainboard - fällig.

Quelle: Intel Product Change Notification


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