Intel SSDs - Firmware behebt kritischen Fehler

Mit etwas Verzögerung hat Intel den Fehler in seiner Firmware behoben, der die Solid-State-Laufwerke der neuesten Generation G2 mit 34nm-Chips nach einem Update und der Nutzung von Windows 7 unbrauchbar machen konnte.

von Georg Wieselsberger,
02.12.2009 13:19 Uhr

Tragischerweise wurde die Firmware gerade dadurch interessant, dass sie erstmals den TRIM-Befehl unterstützt, der dafür sorgen soll, dass SSDs im Laufe der Zeit nicht mehr langsamer werden und Windows 7 diesen Befehl bei SSDs einsetzt.

Für Besitzer von Intel-SSDs schien es also geradezu ein Pflichtupgrade zu sein, wollte man Windows 7 nutzen. Nachdem sich Meldungen über unbrauchbare SSDs häuften, zog Intel die Firmware kurz nach Veröffentlichung zurück. Das war Ende Oktober. Die nun angebotene, neue Firmware behebt dieses Problem, ohne dabei auf die neue Funktion zu verzichten und ermöglicht so laut Intel die beste Leistung.

Sie ist auch für alle anderen SSDs von Intel gedacht, nicht nur für die silbernen G2-Laufwerke. Intel weist aber wie immer darauf hin, dass ein Firmware-Update auf eigene Gefahr vorgenommen wird und man vorher zumindest die wichtigen Daten sichern sollte. Es könnte ja etwas Unerwartetes passieren.

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