Intel will Prozessoren verlöten - Mainboard-Hersteller nicht begeistert

Intel will Prozessoren der Celeron-Klasse nicht mehr für Sockel anbieten, sondern direkt auf den Mainboards verlöten lassen.

von Georg Wieselsberger,
02.06.2009 13:30 Uhr

Wie Fudzilla meldet, will Intel in Zukunft seine Einsteiger-Prozessoren wie den Celeron nicht mehr für Sockel anbieten, sondern direkt auf den Mainboards verlöten lassen. Für Intel hat dies nur Vorteile, doch die Mainboard-Hersteller stehen damit vor einigen Problemen. Für jedes hergestellte Mainboard muss nun auch die CPU von Intel eingekauft werden, was die Kosten für die Hersteller deutlich erhöht.

Lagerbestände werden dadurch umso teurer und auch Garantiefälle, die den Prozessor betreffen, müssen dann durch den Mainboard-Hersteller behandelt werden. Dabei ist für die Hersteller beim Kauf der CPU nicht einmal sicher, ob sich die Mainboard-CPU-Kombi dann auch verkaufen lässt. Für Intel ist das Geschäft zu diesem Zeitpunkt längst abgeschlossen, unabhängig vom Mainboard-Verkauf. Schon bei der Einführung der LGA-Sockel, bei denen die Kontaktpins im Sockel und nicht mehr auf der Unterseite der CPU sind, hatte Intel das Risiko beschädigter Pins auf die Mainboard-Hersteller verlagert.

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