Intel Cannonlake-Prozessoren - Vielleicht erst Anfang 2018, Chance für AMD

Der Nachfolger der aktuellen Skylake-Prozessoren könnte laut Informationen aus Asien erst Ende 2017 oder Anfang 2018 auf den Markt kommen.

von Georg Wieselsberger,
18.10.2015 11:29 Uhr

Der neue Core i7 6700K gehört zur Skylake-Generation von Intel.Der neue Core i7 6700K gehört zur Skylake-Generation von Intel.

Die aktuellen Skylake-Prozessoren rund um den Intel Core i7 6700K sollten laut den ursprünglichen Plänen von Intel schon im nächsten Jahr durch »Cannonlake« abgelöst werden. Diese neuen Prozessoren sollen im 10-Nanometer-Verfahren hergestellt werden und genau diese Produktionsmethode hatte laut inoffiziellen Informationen dazu geführt, dass Intel Cannonlake verschieben musste.

Ähnlich wie bei den Haswell-Prozessoren, denen dann ein Jahr später ein »Devil’s Canyon«-Refresh mit dem Core i7 4790K folgte, wird Intel auch nach Skylake einen Refresh mit der Bezeichnung »Kaby Lake« einschieben. Diese CPU-Serie nutzt wie Skylake weiter das 14-Nanometer-Verfahren. Wie die Webseite Benchlife meldet, wird Kaby Lake vermutlich nur als Notebook-Version gegen Ende 2016 veröffentlicht, während die Desktop-Prozessoren erst Frühjahr 2017 vorgestellt werden sollen.

Das wirkt sich dann auch auf die wirklich neue Prozessor-Generation Cannonlake aus, die damit frühestens im Herbst 2017 auf den Markt kommen dürfte – eventuell zunächst ebenfalls nur für Notebooks. Desktop-Prozessoren könnten also sogar erst im Jahr 2018 erhältlich sein. Diese möglichen Verschiebungen könnten eine große Chance für AMD sein, deren Zen-Prozessoren Ende 2016 auf den Markt kommen sollen. Die neuen Prozessoren sollen wieder in der Lage sein, mit Intels High-End-CPUs zu konkurrieren.

Eine Verschiebung der nächsten CPU-Generation des Konkurrenten auf Ende 2017 oder gar 2018 würde AMD dabei helfen, auch wenn Kaby Lake im Jahr 2017 sicher etwas mehr Leistung bieten wird als Skylake. Die schnellsten Cannonlake-Prozessoren könnten laut Benchlife sogar bis Anfang 2019 auf sich warten lassen.

Quelle: Benchlife

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