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Auf geht's

Intel Core i5 7500 - Quadcore von Intel für 200 Euro

Intels Core i5 7500 im Test gehört zu den günstigsten aktuellen Vierkern-Prozessoren, aber wie schlägt er sich in den Benchmarks gegen AMDs ähnlich teure Ryzen-CPUs?

von Nils Raettig,
03.05.2017 15:31 Uhr

Der Core i5 7500 im Test verfügt über vier Kerne. Der Standardtakt liegt bei 3,4 GHz, sind alle vier Kerne belastet, erreicht er maximal 3,6 GHz.Der Core i5 7500 im Test verfügt über vier Kerne. Der Standardtakt liegt bei 3,4 GHz, sind alle vier Kerne belastet, erreicht er maximal 3,6 GHz.

Der Core i5 7500 im Test gehört mit einem Preis von etwa 200 Euro zu Intels günstigsten Vierkern-Prozessoren der Kaby-Lake-Generation, nur der Core i5 7400 kostet noch weniger (ca. 180 Euro). Spart man hier als Spieler am falschen Ende oder kann der Core i5 7500 in unseren Benchmarks überzeugen?

Bei diesem Test legen wir einen besonderen Fokus auf den Vergleich mit Intels Core i5 7600K einerseits und mit AMDs Ryzen 5 1600X andererseits. Sie kosten zwar 40 beziehungsweise 70 Euro mehr, dafür haben sie aber auch Extras wie einen freien Multiplikator und höhere Taktraten (Core i5 7600K und Ryzen 5 1600X) beziehungsweise zwei zusätzliche Kerne und die virtuelle Kernverdoppelung (Ryzen 5 1600X) zu bieten.

Preislich sind die beiden Ryzen-5-CPUs mit vier Kernen (Ryzen 5 1500X und Ryzen 5 1400) dem Core i5 7500 näher, Tests dieser Prozessoren folgen demnächst. Mit Blick auf die Zukunft wird auch das Duell mit AMDs Ryzen-3-CPUs mit vier Kernen noch spannend, die vermutlich auf die virtuelle Kernverdoppelung verzichten werden. Sie sollen im (frühen) zweiten Halbjahr 2017 erscheinen.

Wir bedanken uns bei One.de für die Leihgabe des Testsamples.

Core i5 7500: Technische Daten

Core i5 7500

Ryzen 5 1500X

Core i5 7600K

Ryzen 5 1600X

Kerne / Threads

4/4

4/8

4/4

6/12

Standard-Takt

3,4 GHz

3,5 GHz

3,8 GHz

3,6 GHz

max. Turbo-Takt

3,8 GHz

3,7 GHz

4,2 GHz

4,0 GHz

Fertigung

14 nm

14 nm

14 nm

14 nm

L2-Cache

4 x 256 KByte

4 x 512 KByte

4 x 256 KByte

6 x 512 KByte

L3-Cache

6 MByte

2 x 8,0 MByte

6 MByte

2 x 8,0 MByte

TDP

65 Watt

65 Watt

91 Watt

95 Watt

freier Multiplikator

Nein

Ja

Ja

Ja

ca. Preis

200 Euro

200 Euro

240 Euro

270 Euro

Testsystem

Um eine Limitierung durch die Grafikkarte bei unserem CPU-Testsystem möglichst weitgehend zu verhindern, kommt Nvidias Geforce GTX 1080 zum Einsatz. In besonders niedrigen Auflösungen wie 1280x720 und bei sehr geringer Grafikqualität würde die Leistung der GPU zwar noch weiter in den Hintergrund rücken, um ausreichend nahe an der Realität der meisten Spieler zu bleiben, haben wir uns aber für andere Einstellungen entschieden.

Alle Spiele werden in den Auflösungen 1920x1080 und 2560x1440 getestet, statt maximaler Qualität wählen wir jeweils die Stufe »hoch« und für die Kantenglättung kommen nur genügsame Post-Processing-Verfahren wie FXAA oder TAA zum Einsatz. Dabei verwenden wir stets 16,0 GByte Arbeitsspeicher, der im Falle von DDR3-Systemen mit 1.600 MHz getaktet ist, während DDR4-Systeme mit 2.400 MHz laufen. Den Quad-Channel-Modus unterstützen nur Intels Sockel 2011-3-Prozessoren, alle anderen CPUs testen wir im Dual-Channel-Modus.

Als Betriebssystem kommt Windows 10 in der 64 Bit-Variante zum Einsatz, bei den Spielen haben wir uns für Battlefield 1, Deus Ex: Mankind Divided, Rise of the Tomb Raider, The Witcher 3, Total War: Warhammer und Watch Dogs 2 entschieden. In Deus Ex und Rise of the Tomb Raider messen wir sowohl unter DirectX 11 als auch unter DirectX 12, wobei in das finale Performance Rating jeweils nur die Ergebnisse der im Einzelfall besser laufenden Schnittstelle einfließen.

Abgesehen von Total War: Warhammer verwenden wir stets eigene Benchmark-Sequenzen aus dem tatsächlichen Spielgeschehen, die zwischen 40 und 120 Sekunden lang sind. In Battlefield 1 haben wir uns für Messungen im Singleplayer-Modus entschieden, da es im Multiplayer-Modus sehr schwierig ist, vergleichbare Bedingungen zu schaffen.

Die Anwendungs-Tests umfassen Cinebench (Single- und Multicore), das Enkodieren eines 4K-Videos per Handbrake und den integrierten Benchmark von 7-Zip. Die Leistungsaufnahme messen wir zu guter Letzt für das gesamte Testsystem sowohl im Leerlauf als auch unter Spielelast (Battlefield 1).

AMD Ryzen 5 1600X im Test - Angriff in der Mittelklasse 6:23 AMD Ryzen 5 1600X im Test - Angriff in der Mittelklasse


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