Internet - Patent auf Tippfehler in Webadressen

VeriSign Inc ., verantwortlich für .com- und .net-Adressen, hat ein Patent für die Behandlung von falsch eingegebenen Webadressen und deren Verarbeitung zugeteilt bekommen. Bereits 2003 hatte VeriSign mit " Site Finder " einen Service angeboten, der bei falschen Eingaben ähnliche Adressen, aber auch gegen Bezahlung plazierte Seiten auflistete. Das Angebot wurde jedoch damals wegen wachsender Kritik in Verbindung mit dem Einfluss von VeriSign auf die verwalteten Adressen wieder eingestellt. Angeblich plant VeriSign trotz des Patents nun keine neue Ausgabe von Site Finder, wollte aber auch keine Angaben machen, welchem Zweck das Patent dienen soll. Es gibt Vermutungen, dass VeriSign versuchen könnte, Gebühren von ähnlichen Diensten zu fordern.

von Georg Wieselsberger,
15.05.2008 14:01 Uhr

VeriSign Inc., verantwortlich für .com- und .net-Adressen, hat ein Patent für die Behandlung von falsch eingegebenen Webadressen und deren Verarbeitung zugeteilt bekommen. Bereits 2003 hatte VeriSign mit "Site Finder" einen Service angeboten, der bei falschen Eingaben ähnliche Adressen, aber auch gegen Bezahlung plazierte Seiten auflistete. Das Angebot wurde jedoch damals wegen wachsender Kritik in Verbindung mit dem Einfluss von VeriSign auf die verwalteten Adressen wieder eingestellt. Angeblich plant VeriSign trotz des Patents nun keine neue Ausgabe von Site Finder, wollte aber auch keine Angaben machen, welchem Zweck das Patent dienen soll. Es gibt Vermutungen, dass VeriSign versuchen könnte, Gebühren von ähnlichen Diensten zu fordern.


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