Internet - IP-Adressen werden knapp

Das von fast allen Internet-Nutzern verwendete IPv4-Protokoll wird schon Anfang 2011 an seine Grenzen geraten.

von Georg Wieselsberger,
19.10.2010 15:24 Uhr

Das IPv4-Protokoll erlaubt die Vergabe von 4.294.967.296 Adressen und ist damit stetigen Wachstum des Internets nicht mehr gewachsen. Laut der Number Resource Organization (NRO) sind weniger als fünf Prozent der möglichen Adressen noch verfügbar.

Die Zuordnung der letzten fünf Adressblöcke wird Anfang 2011 stattfinden. Für neue Adressen und vor allem für die ständig zunehmende Zahl an mobilen Internet-Geräten ist eine schnelle Adaption des neueren IPv6-Protokolls notwendig, das mit der theoretisch möglichen Anzahl von 340 Sextillionen IP-Adressen wohl deutlich länger nutzbar sein wird als der Vorgänger.

Neuere Betriebssysteme wie Windows Vista oder Windows 7, Mac OS X oder Linux ab Kernel 2.4/2.6 unterstützen IPv6 bereits. Sollte die Umstellung der Internet-Anbieter nicht schnell genug stattfinden, befürchtet die NRO steigende Internetkosten und Stabilitätsprobleme des weltweiten Datennetzes.


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