Internet Explorer - Neue Lücke für Angriffe auf Google genutzt

Die aus China stammenden Angriffe auf Google und andere große Unternehmen wurden wahrscheinlich über eine Sicherheitslücke im Internet Explorer ausgeführt.

von Georg Wieselsberger,
15.01.2010 13:52 Uhr

Wie heute bereits berichtet, stehen auch präparierte PDF-Dateien und der Adobe Reader im Verdacht, von den Angreifern ausgenutzt worden zu sein. Doch McAfee hat im Internet Explorer eine bisher unbekannte Sicherheitslücke im Internet Explorer 6, 7 und 8 entdeckt, die wahrscheinlich für die Angriffe aus China genutzt wurde.

Die Nachforschungen der Sicherheitsexperten ergaben, dass der Besuch einer manipulierten Webseite genügt, um den Rechner mit einem Trojaner zu infizieren, der weiteren Code nachlädt. Microsoft hat die Sicherheitslücke bereits bestätigt und arbeitet an einem entsprechenden Patch.

Als Workaround, der die Lücke nicht schließt, aber Angriffe erschwert, empfiehlt Microsoft die Sicherheit der Internet- und Intranet-Zonen im Internet Explorer auf »Hoch« einzustellen, damit ActiveX und Active Scripting nur noch nach Bestätigung des Anwenders ausgeführt werden können.

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