Internetsteuer - £6 pro Festnetzanschluss

Um den Ausbau des Breitband-Internets auch in ländlichen Gegenden finanzieren zu können, will die britische Regierung pro Festnetzanschluss eine monatliche Internet-Steuer von umgerechnet 59 Cent erheben.

von Georg Wieselsberger,
18.06.2009 12:15 Uhr

Die Regierung in Großbritannien hat eine neue Idee, wie der Ausbau von Internet-Anschlüssen im Vereinigten Königreich finanziert werden kann: Durch eine monatliche Abgabe von 50 Pence (ca. 59 Cent) auf jeden Festnetzanschluss. Bisher hat ein Drittel der Bevölkerung keinen ausreichend schnellen Internet-Anschluss, der jedoch laut Kommunikations-Minister Lord Carter so wichtig sei "wie Strom, Gas und Wasser".

Die Abgaben auf die Telefonanschlüsse sollen in einem staatlichen "Next Generation"-Fond gesammelt und dann für den Ausbau von Breitband-Anschlüssen verwendet werden. Erwartet werden Einnahmen von bis zu 175 Millionen Pfund, ca. 205 Millionen Euro pro Jahr. Bis 2017 sollen die bisherigen Versorgungslücken so geschlossen werden.

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