Jack Keane - Neues von den Ankh-Machern

von Fabian Siegismund,
11.05.2006 04:49 Uhr

Filmfreunde wissen, was in neuneinhalb Wochen so alles passieren kann. Seit unserem Besuch bei Publisher CDV wissen wir, was in achteinhalb Wochen so alles passieren kann. Gerade mal so lang hat das Entwicklerstudio Deck 13 gebraucht, um für die E3 eine spielbare Demo ihres neuen Adventures Jack Keane zu basteln. Des Wunders Lösung: Das Spiel basiert auf einer verbesserten Engine des preisgekrönten Ankh, des letzten Werks von Deck 13. Held von Jack Keane ist ein junger Draufgänger namens, wer hätte das gedacht, Jack Keane. Der ist Waise, aber nicht sonderlich weise, denn er lässt sich von der Königin von England zu einem gefährlichen Abenteuer auf eine fernen Dschungelinsel hinreißen. Dort haust ein verrückter Wissenschaftler, der mit seiner Armee von gefügigen Affen die Welt erobern will. Um das zu verhindern, benutzt Jack in guter alter »Point and Click«-Manier Taschenmesser mit Lianen, Drahtgitter mit Riesenschlangen oder fleischfressende Pflanzen mit fahrradfahrenden Schimpansen, wie es selbst Leisure Suit Larry Laffer nicht besser gekonnt hätte.

Als Hommage an weitere klassische Sierra-Adventures wie King's Quest will Deck 13 voraussichtlich ein Punktesystem in Jack Keane integrieren: Haben Sie alle Rätsel perfekt gelöst, werden am Ende des Spiels versteckte Boni freigeschaltet. Wie genau die aussehen sollen, hat Deck 13 noch nicht entschieden. Eins ist aber jetzt schon klar: In Jack Keane wird's eine Menge schrägen Humor geben. So treffen wir in den ersten Minuten der Demo mitten im Dschungel eine dralle Blondine. Jack verduzt: »Hey, Du solltest doch gar nicht hier sein!?« Daraufhin die Dame: »Stimmt, aber sonst gäb's in dieser E3-Demo ja überhaupt kein hübsches Gesicht.«

Mehr Informationen zur E3 finden Sie auf unseren Sonderseiten.


Kommentare(0)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.