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Jazzpunk im Test - Ein Hauch Adventure, ein Haufen Blödsinn

Das kanadische Anti-Adventure Jazzpunk pfeift auf ausgefeilte Grafik und stetzt stattdessen voll auf ein Maximum an Humbug. Unser Test klärt, ob diese Rechnung aufgeht.

von Sebastian Stange,
03.03.2014 18:10 Uhr

Simple Grafik, Anweisungen als Text in der Spielwelt und ein plumper Gag. Diese Szene vom Spielbeginn ist die Essenz von Jazzpunk.Simple Grafik, Anweisungen als Text in der Spielwelt und ein plumper Gag. Diese Szene vom Spielbeginn ist die Essenz von Jazzpunk.

»Was für ein Undsinn! Was für ein alberner, blödsinniger Unsinn!« Das dachten wir uns regelmäßig beim Test des abgedrehten Nonsens-Adventures Jazzpunk. Wir spielen einen Geheimagenten aus der Ego-Perspektive, erkunden krude gezeichnete Umgebungen und erledigen diverse Aufträge in einem bizarren Kalter-Krieg-Szenario. Da gilt es, den Russen Daten zu klauen, einer Zielperson die künstliche Niere zu entwenden oder heimlich Aktenkoffer auszutauschen.

Das mag noch einigermaßen nachvollziehbar klingen, entpuppt sich aber als völlig abgedrehte Nonstop-Comedy. In den insgesamt vier Missionen des Spiels werden wir stets in eine offene Welt voller komischer Gestalten und noch viel mehr flacher Pointen entlassen. Die Grafik ist bewusst sehr grob gehalten, Personen werden etwa nur als blockige Brettspiel-Figuren dargestellt, Texturen wirken flach und comichaft.

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Jazzpunk - Screenshots ansehen

Die simple Technik ergibt zusammen mit der teils wilden Musikuntermalung, den in die Spielwelt eingebauten Dialog- und Hinweistexten sowie der 70er-Jahre-Kulisse einen schrägen, aber stimmigen Look. Obendrein läuft Jazzpunk auch auf alten Rechnern flüssig. Schade nur, dass das Optionsmenü nur die nötigsten Anpassungen der Darstellung erlaubt.

Als Spion in Absurdistan

Die Schauplätze haben Stil!Die Schauplätze haben Stil!

Unsere eigentlichen Aufgaben im Spiel sind absolut banal. Wer will, kann Jazzpunk in 30 Minuten beenden. Dass wir dennoch knapp drei Stunden brauchten, liegt an der Fülle an albernem Klamauk, mit dem die Levels gefüllt sind. Überall stolpern wir über absurde Situationen oder interaktiven Blödsinn. Da entdecken wir etwa drei Muscheln auf einer Hoteltoilette, eine schöne Anspielung auf den Film«Demoliton Man.

Oder wir klicken auf eine Schildkröte am Strand, wodurch wir eine Pizza, zwei Ninja-Schwerter und ein buntes Stirnband auf das Tier werfen. Oder wir sprühen Vogel-Pheromone auf Passanten uns sehen zu, wie sie von einem Schwarm Tauben gepackt und in die Luft getragen werden. Oder wir finden neben dem Feueralarm-Knopf in einem Büro auch einen Eisalarm-Schalter. Drücken wir den, werden Flammenwerfer an der Decke aktiviert. An jeder Ecke wartet eine neue, blödsinnige Überraschung auf uns.

Oh, eine Pizza! Wir entdecken einen Pizzakarton und klicken ihn an. Er entpuppt sich als Laptop und wir werden hineingesaugt.

Was zum Teufel? Wir finden uns in einer Pizza-Welt wieder, wo wir mit Pizzaschneider und -schieberTeig-Zombies abwehren.

Okay... Dann erreichen wir die Pizza-Hütte und entdecken dort eine Schreibmaschine, auffällig in der Mitte des Raums stehend.

Haha.. naja.. Die getippte Seite entpuppt sich als Anspielung auf »Shining«. Nicht der beste Schlussgag, aber der Weg dahin war angenehm seltsam.


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