JoWooD - Verdacht auf Insiderhandel und Marktmanipulation

Der Publisher JoWooD ist in das Fadenkreuz der Finanzmarktaufsichtsbehörde geraten. Diese ermittelt unter anderem wegen dem Verdacht auf Insiderhandel.

von Andre Linken,
08.04.2011 13:42 Uhr

Gegen den Publisher JoWooD ermittelt jetzt die Finanzmarktaufsichtsbehörde.Gegen den Publisher JoWooD ermittelt jetzt die Finanzmarktaufsichtsbehörde.

Der Publisher JoWooD kommt einfach nicht zur Ruhe. Im Januar dieses Jahres musste das Unternehmen aufgrund von anhaltenden finanziellen Problemen Insolvenz anmelden (wir berichteten). Um die Firma eventuell doch noch retten zu können, wurde für den 7. April 2011 eine Sanierungsplantagsatzung einberaumt. Zu diesem Tag sollte JoWooD eigentlich einen Sanierungsplan vorlegen (wir berichteten).

Wie jetzt das unter anderem das Wirtschaftsblatt berichtet, wurde diese Satzung auf den 5. Mai 2011 verschoben. Der Grund: JoWooD führt angeblich noch immer mit vielen Interessenten Verhandlungen, so dass über den Sanierungsplan nicht abgestimmt werden konnte.

Doch dies ist nicht das einzige Problem des Publishers. Wie ebenfalls in dem besagten Bericht zu lesen ist, ermittelt die Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) seit kurzen wegen des Verdachts auf Insiderhandel und Marktmanipulation gegen das Umfeld des Aufsichtsrats von JoWooD.

Sollte sich dieser Verdacht bewahrheiten, drohen dem Publisher weitere Ärger und ernste Konsequenzen.


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