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Just Cause 3 – Systemanforderungen und Voraussetzungen - Performance und Grafikvergleich

Just Cause 3 will mit noch mehr Explosionen und besserer Grafik glänzen. Welche Systemvoraussetzungen und Hardware Sie für flüssiges Spielen benötigen, überprüfen wir im Technik-Check.

von Jan Purrucker, Mark Geiger, Nils Raettig,
01.12.2015 15:49 Uhr

Just Cause 3 - Video-Talk: Darum zogen wir unseren fertigen Test zurück. 7:02 Just Cause 3 - Video-Talk: Darum zogen wir unseren fertigen Test zurück.

Just Cause 3 will die traditionellen Stärken der Reihe ausbauen, statt Realismus und überschaubaren Levels hat also auch der dritte Teil wieder jede Menge maßlos übertriebener Action und eine große, offene Spielwelt zu bieten. Technische Basis des Spiels ist die Avalanche Engine, die bereits im ersten Teil aus dem Jahr 2006 zum Einsatz gekommen ist und die für Just Cause 3 stark überarbeitet wurde, sodass die Systemvoraussetzungen eventuell ebenfalls stark gestiegen sind.

Besonders stolz sind die Entwickler auf die Implementierung des »Havok Destruction«-Systems (erstmals auf der GDC 2008 vorgestellt), das physikalisch korrekte Kettenreaktionen bei der Zerstörung von Objekten ermöglichen soll. Jagen wir ein Gebäude in die Luft, so können beispielsweise dynamisch berechnete Trümmerteile Nebengebäude mit zum Einsturz bringen oder Gastanks in der Nähe explodieren lassen, sodass kein Stein mehr auf dem anderen bleibt.

Das klappt tatsächlich sehr gut, so bombastisch und effektvoll wie in Just Cause 3 können Sie die Spielwelt momentan nirgendwo sonst zerlegen. Warum die PC-Version im Technik-Check dennoch einen eher gemischten Eindruck hinterlässt und welche Hardware Sie benötigen, um Just Cause 3 flüssig spielen zu können, erfahren Sie auf den folgenden Seiten.

Technischer Eindruck

Just Cause 3 - Technische Probleme und Ladezeiten 2:20 Just Cause 3 - Technische Probleme und Ladezeiten

Die Avalanche-Engine stellt in Just Cause 3 eine mehr als 1.000 Quadratkilometer große Spielwelt dar, die aus drei Inseln besteht. Neben den umfassenden Zerstörungsmöglichkeiten hat die Engine unter anderem ein dynamisches Wettersystem sowie die Unterstützung von Ambient Occlusion und Tesselation zu bieten, um den Detailgrad von Objekten zu erhöhen. Die Inselwelt sieht vor allem von etwas weiter oben betrachtet meist sehr stimmig aus und kann mit realistischer Beleuchtung und hoher Sichtweite punkten.

Da der aktuelle Spielstand direkt zu Beginn des Spiels geladen wird, ist die Wartezeit nach dem Starten mit etwa 75 Sekunden trotz flotter SSD länger als von den meisten anderen Titeln gewohnt. Spielen Sie im Online-Modus, kommen noch mal 15 Sekunden für die Verbindung zu den Servern dazu (siehe Video). Immerhin können Sie dafür direkt aus dem Hauptmenü heraus loslegen, im Spiel selbst treten dann nur noch beim Ableben der Spielfigur Ladezeiten von etwa 10 bis 15 Sekunden auf. Im Offline-Modus von Steam zu spielen, klappt problemlos.

Zuletzt kam die Avalanche Engine in Mad Max zum Einsatz, das Anfang September 2015 erschienen ist, optisch und technisch gibt es allerdings teilweise große Unterschiede zwischen den beiden Spielen. Max Max hinterlässt dabei trotz deutlich weniger Zerstörungsmöglichkeiten insgesamt klar den besseren Eindruck, was vor allem an den generell höher aufgelösten Texturen und dem weitgehenden Ausbleiben von technischen Problemen liegt.

In Just Cause 3 hatten wir dagegen auf manchen Testsystemen mit fps-Einbrüchen zu kämpfen, die vor allem bei schnellen Flügen durch die Spielwelt per Greifhaken und bei großen Explosionen auftreten. Für AMD-Grafikkarten wurde zwar bereits ein neuer Patch veröffentlich, alle Probleme aus der Welt schaffen konnte er aber nicht. Außerdem wirken manche Objekte, die sich sehr nahe an der Spielfigur befinden etwas detailarm, während gleichzeitig bei ähnlich weit entfernten Objekten in der Distanz unterschiedliche Detailgrade auszumachen sind, was für Probleme mit dem Level-of-Detail-System spricht.

Just Cause 3 setzt die Spielwelt vor allem von oben betrachtet durchaus stimmig in Szene, grafisch ist das Spiel insgesamt aber nicht ganz auf der Höhe der Zeit.Just Cause 3 setzt die Spielwelt vor allem von oben betrachtet durchaus stimmig in Szene, grafisch ist das Spiel insgesamt aber nicht ganz auf der Höhe der Zeit.

Dieser Eindruck wird dadurch verstärkt, dass auch bei maximalen Details in kurzer Distanz zur Spielfigur Vegetation auftaucht – und das zunächst auch nur in einer rasterartigen Form, die noch nicht das komplette Objekt darstellt. Außerdem verändern selbst nahe Hügel teilweise beim Vor- und Zurücklaufen der Spielfigur sichtbar und reproduzierbar ihre Form, was nicht mehr zeitgemäß aussieht. Im Video weiter oben können Sie sich selbst ein Bild davon machen.

Ebenfalls unerfreulich: Die Kantenglättung hat auf allen im Grafikmenü auswählbaren Stufen Schwierigkeiten mit der Vegetation und weiter entfernten Objekten, wodurch das Bild teils flimmert. Zu guter Letzt ist das Spiel auf verschiedenen Testsystemen ab und zu beim Start oder beim Ändern von Grafikoptionen abgestürzt. Insgesamt macht die PC-Version von Just Cause 3 damit einen deutlich weniger runden Eindruck als die von Mad Max, das vom selben Entwickler stammt.

Sehr fair ist der Vergleich zwischen den beiden Spielen natürlich nicht, weil die Entwickler in Just Cause die vertikale Dimension deutlicher stärker mitberücksichtigen müssen als in Mad Max, dessen deutlich unbelebtere Spielwelt zudem praktisch keinerlei Vegetation und viel weniger Abwechslung zu bieten hat. Dennoch gibt es bei Just Cause 3 für unseren Geschmack noch zu viel Optimierungsbedarf für eine verkaufsfertige Version.

Offizielle Systemanforderungen

Die offiziellen Systemanforderungen des Spiels liegen etwas höher als im Falle von Mad Max, was vor allem die empfohlenen Grafikkarten betrifft. Unsere Erfahrungen im Technik-Check bestätigen diesen größeren Hardware-Hunger, das Spiel ist aufgrund seiner belebteren Welt ein gutes Stück anspruchsvoller als Mad Max (siehe auch die Technik-Tabelle unterhalb des Fazits). Während Mad Max selbst mit zwei Prozessorkernen und nur 1,0 GByte VRAM in ordentlicher Grafikqualität flüssig laufen kann, sollten es für Just Cause 3 möglichst vier Kerne und mindestens 2,0 GByte VRAM sein.

Minimale Systemanforderungen

• Betriebssystem: Vista SP2 / Windows 7.1 SP1 / Windows 8.1 (alle 64 Bit)
• Prozessor: Intel Core i5 2500k (3.3 GHz) / AMD Phenom II X6 1075T (3,0 GHz)
• Arbeitsspeicher: 6,0 GByte RAM
• Grafikkarte: Geforce GTX 670 (2,0 GByte) / AMD Radeon HD 7870 (2,0 GByte)
• Festplattenspeicher: 54 GByte

Empfohlene Systemanforderungen

• Betriebssystem: Vista SP2 / Windows 7.1 SP1 / Windows 8.1 (alle 64 Bit)
• Prozessor: Intel Core i7 3770 (3,4 GHz) / AMD FX 8350 (4.0 GHz)
• Arbeitsspeicher: 8,0 GByte RAM
• Grafikkarte: GeForce GTX 780 (3,0 GByte) / AMD R9 290 (4,0 GByte)
• Festplattenspeicher: 54 GByte

Wenn viel explodiert und durch die Luft fliegt, kommt es am häufigsten zu fps-Einbrüchen, diese Probleme sind aber nicht auf all unseren Testsystemen gleichermaßen aufgetreten.Wenn viel explodiert und durch die Luft fliegt, kommt es am häufigsten zu fps-Einbrüchen, diese Probleme sind aber nicht auf all unseren Testsystemen gleichermaßen aufgetreten.

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