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KFA² Geforce GTX 1070 EX - Günstige 1070 für unter 400 Euro

Im Test der Geforce GTX 1070 EX punktet KFA² nicht nur durch den verhältnismäßig günstigen Preis, sondern kann auch beim zwei Slot hohen Kühldesign und der Performance überzeugen.

von Christoph Liedtke,
07.06.2017 16:19 Uhr

Die Geforce GTX 1070 EX von KFA² ist zwar nur geringfügig übertaktet, aufgrund der verbesserten Stromversorgung und dem guten Kühldesign, taktet dennoch weitaus höher als die Founders Edition.Die Geforce GTX 1070 EX von KFA² ist zwar nur geringfügig übertaktet, aufgrund der verbesserten Stromversorgung und dem guten Kühldesign, taktet dennoch weitaus höher als die Founders Edition.

Mit der Geforce GTX 1070 EX von KFA² im Test erreicht uns ein im Vergleich besonders preiswertes GTX 1070-Modell mit GP104-200-Grafikchip. Für momentan weniger als 400 Euro dreht KFA² nicht nur an der Taktschraube, sondern stattet das GTX 1070 Custom Design auch mit einer eigenen Platine (PCB) und im Vergleich zur GTX 1070 Founders Edition von Nvidia mit einer deutlich aufgestockten Kühlung aus. Im Test muss sich die KFA² GTX 1070 EX unter anderem gegen die Geforce GTX 1070 ROG Strix OC von Asus beweisen.

Die KFA² GTX 1070 EX besitzt einen Chiptakt von 1.518 MHz (1.709 MHz Boost) und ist somit ab Werk minimal übertaktet, im Vergleich zum Boost-Takt der Founders Edition beträgt die Steigerung nicht einmal zwei Prozent. Asus ist da deutlich großzügiger, die GTX 1070 ROG Strix OC taktet mit 1.632 MHz (1.835 MHz Boost) um über 100 MHz höher.

Aufgrund der GPU Boost 3.0-Mechanik ist die Taktrate allein nicht mehr entscheidend, die Turbo Funktion von Nvidia passt den Chiptakt nach den vorgegebenen Temperatur- und Powertargets an.

Die restlichen Eckdaten der GTX 1070 EX entsprechen den Vorgaben Nvidias: Der 8,0 GByte große Videospeicher taktet mit effektiven 8,0 GHz, die übliche TDP weist auch KFA² mit 150 Watt aus, stockt die Stromversorgung aber auf, je ein 8-Pin- und 6-Pin-PCIe-Stromanschluss sind vorhanden. Die Spannungsversorgung wächst von vier auf sieben Phasen heran.

Wie auch die ROG Strix OC von Asus setzt KFA² auf ein eigenes Kühldesign. Im Falle der GTX 1070 EX liegt eine Kupferplatte direkt am GP104-Grafikchip auf, die die Abwärme an einen mit vier Heatpipes durchzogenen Radiator weiterleitet. Um die hitzigen Spannungswandler kühl zu halten, verpasst KFA² ihnen einen extra Heatsink aus Aluminium. Für Frischluft sorgen zwei 100 Millimeter große Axial-Lüfter, die im Leerlauf stillstehen.

Trotz des verhältnismäßig kleinen Preises spendiert KFA² der GTX 1070 EX eine stabilisierende Backplate, die sich optisch am mattschwarzen und schlichten Erscheinungsbild der Karte orientiert.

Das 1070 Custom Design von KFA² besitzt außerdem eine Beleuchtung, an der wir allerdings etwas auszusetzen haben: Zum einen betrifft das die mit jeweils drei LEDs ausgestatteten Lüfter, die nur in Rot leuchten und nicht per Software abschaltbar sind.

Zum anderen ist es der »Geforce GTX«-Schriftzug auf der Grafikkartenseite, dieser lässt sich zwar nach Belieben konfigurieren, einmal auf eine andere Farbe umgestellt, wirkt das Gesamtbild mit rot leuchtenden Lüftern dann aber stets etwas unstimmig.

Technische Daten

Nvidia
1080 FE

KFA² 1070 EX

Asus 1070
ROG Strix OC

Nvidia 1070 FE

Grafikchip

GP104-400

GP104-200

Chiptakt (Basis/Boost)

1.607 /
1.733 MHz

1.518 /
1.709 MHz

1.632 /
1.835 MHz

1.506 /
1.683 MHz

Shader-Einheiten

2.560

1.920

TMUs / ROPs

160 / 64

120 / 64

Fertigungsprozess

16 nm FinFET

Videospeicher

8,0 GByte
GDDR5X

8,0 GByte GDDR5

Speichertakt (effektiv)

10,0 GHz

8,0 GHz

Speicherinterface

256 Bit

Speicherbandbreite

320 GByte/s

256 GByte/s

TDP

180 Watt

150 Watt

165 Watt

150 Watt

Ca. Preis

Testsystem & Benchmarks

Im aktualisierten Testsystem arbeitet ein Intel Core i7 7700K, den wir mit den maximalen Standardtaktraten laufen lassen. Der Prozessor wird dank des hohen Taktes seiner vier Kerne sowie dank der Fähigkeit, acht Threads gleichzeitig bearbeiten zu können erst spät zu einem potenziellen Flaschenhals. Gekühlt wird er mit einem Noctua NH-D15.

Das ASUS ROG Maximus IX Hero mit Z270-Chipsatz ist mit 16,0 Gbyte DDR4-Arbeitsspeicher von G.Skill bestückt, den wir mit dem von Intel ausgewiesenen Takt von 2.400 MHz betreiben. Strom liefert ein be quiet! Power Zone mit 1.000 Watt. Softwareseitig setzen wir auf Windows 10 (64 Bit), die Anwendungen und Spiele sind dabei auf einer 480 GByte großen Crucial BX200 SSD installiert.

Für die Spiele-Messungen muss sich die Grafikkarte in vier DX11-, einem DX12- und einem Vulkan-Spiel beweisen (Battlefield 1, Doom, Rise of the Tomb Raider, Total War: Warhammer, The Witcher 3: Wild Hunt, Watch Dogs 2). Alle genannten Titel testen wir mit dem höchsten Preset samt Kantenglättung und sechzehnfacher anisotroper Filterung.

Der gemessene Stromverbrauch bezieht sich auf das gesamte System, die Temperaturen ermitteln wir mit dem MSI Afterburner unter typischer Spielelast. Unsere Lautstärke-Messungen führen wir in einem schallgedämmten Raum mit einem Voltcraft SL200 durch. Das Messgerät wird im Abstand von 50 cm, schräg zur Grafikkarte und dem offenen Testsystem platziert.

KFA² Geforce GTX 1070 EX - Bilder ansehen


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