Killer-Mainboards - Luxus-Platinen mit Killer-NIC-Netzwerkkarte

Asus, Gigabyte und MSI verbauen auf ihren neuen High-End-Mainboards den Netzwerkkarten-Chip der 130-Euro-Netzwerkkarte Killer 2100 von Bigfoot.

von Hendrik Weins,
10.01.2011 12:45 Uhr

Im Test der Killer 2100 konnte die 130-Euro-Netzwerkkarte nur auf dem Papier überzeugen. Zwar konnten wir mit Benchmarks die versprochenen kürzeren Ping-Zeiten tatsächlich erreichen, an der Spiele-Leistung von Multiplayer-Titeln wie Battlefield: Bad Company 2 oder Team Fortress 2 änderte sich aber nichts. Um den Netzwerkverkehr zu beschleunigen, steckt auf der Platine ein 400 MHz schneller Prozessor, der die CPU des Rechners bei Netzwerkzugriffen entlastet.

Auf der CES in Las Vegas stellten nun Asus, Gigabyte und MSI jeweils ihre neuesten High-End-Mainboards vor, die allesamt den Netzwerk-Prozessor von Bigfoot mit an Bord haben. Asus peppt das Mainboard Rampage III Black Edition mit einer Kombination aus Killer-NIC und Xonar-Soundkarte aus und nennt das Steckmodul für den PCIe-Slot »Thunderbolt«. Allerdings passen nur teure Core-i-Prozessoren für den Sockel 1366 auf die X58-Platine. Ebenso limitiert sind die G1-Killer-Mainboards von Gigabyte: Die drei Modelle G1.Assassin, G1.Sniper und G1.Guerrilla nehmen ebenfalls nur die teuren High-End-Prozessoren für den Sockel 1366 auf. Neben der Killer-NIC steckt auf den Gigabyte-Mainboards zusätzlich noch eine X-Fi-Soundkarte, und alle Platinen unterstützen CrossfireX (bis zu vier Radeon-Karten) und SLI mit bis zu drei Geforce-Karten. MSI stellte dagegen zwar noch kein konkretes Produkt vor, doch Gerüchten zufolge soll das nächste Mainboard der High-End-Serie Big-Bang ebenfalls eine Killer-Netzwerkkarte an Bord haben. Allen Mainboards ist aber zumindest eines gemeinsam: der voraussichtlich extrem hohe Preis von deutlich über 200 Euro.


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