»Killerspiele« - Einmal ins Hirn schießen, bitte

von Walter Reindl,
14.12.2006 15:00 Uhr

»Körperteile fallen ab, Organe hängen aus dem Körper, das Gehirn fliegt aus dem Schädel: Szene aus dem Spiel Doom 3.«

So beginnt ein Artikel in der Zeitung »Die Rheinpfalz«. Wer jetzt glaubt, dass das Ganze wieder im üblichen Gefledder gegen gewalthaltige Spiele endet, sieht sich wahrscheinlich enttäuscht. Trotz reißerischer Aufmachung kommt der Artikel von Autor Manuel Zimmermann ausgesprochen sachlich auf das Thema zu sprechen. Neben Stephan Reichart, Geschäftsführer des Bundesverbandes der Entwickler von Computerspielen »G.A.M.E.«, kommt auch die Medienpsychologin Dr. Dagmar Unz und der Chefredakteur von counter-strike.de, Jürgen Wintermantel-Menze zu Wort.

In einem Kommentar gibt der Autor zu bedenken, dass Computerspiele auch einen sozialen Halt geben können und nicht allgemeingültig für Verwahrlosung und Straftaten verantwortlich gemacht werden dürfen - und hebt sich damit sehr positiv aus den fast schon gewohnten, negativen Berichterstattungen der letzten Wochen hervor.

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