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King Kong im Test - Atmospärische Filmumsetzung

Nachdem er den Herrn der Ringe beseitigt hat, lässt Starregisseur Peter Jackson King Kong auf New York los - wir haben die Filmumsetzung des Rayman-Machers Michel Ancel im Test.

von Mick Schnelle,
17.11.2005 10:48 Uhr

Stellen Sie sich vor, Sie sind gut acht Meter groß, schrecklich behaart und neigen dazu, beim Laufen Bäume umzuwerfen. Wenn diese Beschreibung auf Sie zutrifft, haben Sie wahrscheinlich ein Problem beim Aufreißen von Frauen (bildlich gesprochen, natürlich). Aber Sie haben dann sicher Verständnis für den Star aus Peter Jacksons neuem Film. Denn King Kong ist schrecklich einsam und sehnt sich nach einer hübschen Blondine. Die kommt in Form der attraktiven Aktrice Ann auf seine Insel - und das Unglück oder Spektakel (je nach Betrachter) nimmt seinen Lauf.

Rayman-Erfinder Michel Ancel hat das Spiel zum Film in enger Zusammenarbeit mit Jackson entworfen. Sein Action-Abenteuer ist derart spannend, dass Sie die ideenlosen Rätsel erst bemerken, wenn es viel zu spät ist - und der Spaß am Spiel Sie nicht mehr aus seinen haarigen Pranken lässt.

King Kong - Screenshots ansehen

Jack mal 2

»Hallo Jack, gucken Sie doch mal nach oben!«, tönt es gleich zu Beginn von King Kong aus den Lautsprechern. Eingestimmt vom packenden Intro warten Sie gespannt darauf, wann dieser Jack denn endlich der Aufforderung nachkommt. Doch dann dämmert die Erkenntnis: Gemeint ist nicht Schauspieler Jack Black, der im Film den Regisseur spielt und dessen lebensecht animierte Polygongestalt Sie aus dem Monitor heraus gespannt anguckt. Dessen Charakter heißt in Film und Spiel nämlich Carl Denham. Stattdessen ist der Zuruf als freundliche Aufforderung gedacht, endlich selbst die Kontrolle über die Maus und Ihren Helden namens Jack Driscoll zu übernehmen. Übrigens die einzige Person, die Sie im Spiel nie zu Gesicht bekommen. Dafür sehen Sie die adrette Ann und vor allem Carl Denham um so besser. Letzterer will zusammen mit Ihnen und der properen Blondine einen Film auf der Insel drehen.

Ab und an müssen Sie Ann eine Zeitlang gegen attackierende Dinos verteidigen. Ab und an müssen Sie Ann eine Zeitlang gegen attackierende Dinos verteidigen.

In klassischer Shooter-Perspektive folgen Sie den intelligent geskripteten Nebendarstellern auf den Strand von Skull Island. Nahtlos reihen sich Dialogszenen an Spaziergänge über das steinige Ufer. Sie selbst tun kaum mehr, als sich mit Maus und den WASD-Tasten anzufreunden. Dann plötzlich werden Sie doch noch gefordert: Eine Kiste schwebt über dem Boden. Sie müssen das Ding mit der Pistole abschießen. Pistole? Wo ist die denn? Doch der auskunftsfreudige Carl Denham fordert Sie auf, die Leertaste zu drücken. Und tatsächlich: Waffen müssen Sie erst ziehen (die Leertaste gedrückt halten) und kann erst dann mit der linken Maustaste feuern. Das ist so ungewohnt wie unpraktisch. Allerdings findet man sich nach ein, zwei Fehlschüssen recht schnell damit ab. Ebenfalls blöd: Mehr als eine Waffe(Pistole, Schrotflinte, MP) können Sie in Peter Jackson's King Kong nicht mitnehmen.

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Sprache: Deutsch


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