Kona - Komm nach Kanada, haben sie gesagt

Kanada, Oktober 1970: Als Detektiv Faubert sollen wir in einem verschneiten Dorf merkwürdige Vorkommnisse aufklären. Dabei steht uns aber nicht nur die erbarmungslose Natur im Weg.

von Klara Linde,
12.02.2017 09:57 Uhr

In Kona herrscht ein raues Klima: Wir bekommen es nicht nur mit frostigen Temperaturen sondern auch mit hunrigen Tieren zu tun - und anderen Kreaturen.In Kona herrscht ein raues Klima: Wir bekommen es nicht nur mit frostigen Temperaturen sondern auch mit hunrigen Tieren zu tun - und anderen Kreaturen.

Wer an Kanada denkt, dem fallen schnell drei Dinge ein: Eishockey, kalte Temperaturen und freundliche Menschen. Das Survivalspiel Kona schickt uns in den Norden des Landes. Um Eishockey geht es hier definitiv nicht, Schnee finden wir aber jede Menge und vielleicht sind die Menschen hier auch freundlich, nur fehlt von ihnen erstmal jede Spur.

Die unwirtliche Wildnis Kanadas

Kona spielt im Oktober 1970. Wir sind Privatdetektive Carl Faubert und sollen eine Reihe von Vandalismus-Fällen aufklären. Unser Auftraggeber ist der reiche Industrielle W. Hamilton, in dessen Jagdhaus bereits mehrfach eingebrochen wurde. So weit, so alltäglich für den erfahrenen Ermittler und Kriegsveteran.

Ort des Geschehens ist ein abgelegenes Dörfchen im Norden Kanadas. Außerhalb der Ortschaft soll sich Faubert eigentlich mit seinem Klienten treffen. Nur taucht der nicht auf.

Kona - Screenshots ansehen

Tatsächlich ist dort keine Menschenseele anzutreffen. Stattdessen bekommt es der Detektiv mit Naturgewalten zu tun: Ein ausgewachsener Blizzard hüllt die Landschaft schon bald in eine dicke Schneeschicht und erschwert die ohnehin komplizierten Ermittlungsarbeiten.

Ein gefährlicher Spaziergang im Schnee

Aus der Ego-Ansicht erkunden wir unsere Umgebung, sammeln Hinweise, lösen Rätsel und müssen die lokale Bevölkerung ausfindig machen. Begleitet wird das Geschehen im Stil von Dear Esther durch die Erzähstimme unseres Protagonisten, der auf die Umwelt reagiert und Hinweise ihrem größeren Kontext zuordnet.

Kona ist allerdings kein friedlicher Walking-Simulator: Wir müssen uns nicht nur gegen das raue Klima behaupten, sondern bekommen es schon bald auch mit der heimischen Tierwelt zu tun. Der Trailer zu Kona zeigt, wie man sich beispielsweise die Wölfe vom Leib halten kann, die sich in den verschneiten Wäldern herumtreiben.

Kona - Gameplay-Trailer zum Early-Access-Release 1:07 Kona - Gameplay-Trailer zum Early-Access-Release

Fügt uns eines der Tiere eine stark blutende Wunde zu oder verharren wir zu lange in der eisigen Kälte, kann das schnell tödlich enden. Neben den Bedrohungen aus der Natur, soll es in Kona aber außerdem eine übernatürliche Gefahr geben, die der indianischen Mythenwelt entspringt: den Wendigo.

Das Biest macht die Wälder unsicher und ist Hitze-anfällig, soll aber laut Entwickler nicht einfach für billige Jumpscares sorgen. Stattdessen beeinflusst die Kreature das Wetter und die Tierwelt. Je näher man dem Wendigo kommt, desto harscher weht der Wind und desto aggressiver verhalten sich die Tiere.

Early-Access-Phase und Release

2014 startete der kanadische Entwickler Parabole eine erfolgreiche Kickstarter-Kampagne rund um Kona. Bereits im März 2016 begann die Early-Access-Phase von Kona auf Steam, wo das Spiel derzeit 18 Euro kostet. Momentan ist der erste von insgesamt vier Akten spielbar.

Jeder der vier Abschnitte soll uns laut dem Entwickler rund zwei bis fünf Spielstunden lang beschäftigen. Das Survivalspiel stößt auf Steam bisher auf sehr positive Resonanz.

Kona kann man auf auch GOG.com kaufen. Dort kostet es knapp 17 Euro. Seit einem Update vom 27. Januar 2017 enthält Kona unter anderem deutsche Untertitel und Texte. Erscheinen soll das fertige Spiel noch im Märzl 2017, einen genauen Termin gibt es aber noch nicht.


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