Künstliche Intelligenz & Internet der Dinge - »Das Ende der menschlichen Zivilisation?«

Erneut gibt es Warnungen zu den möglichen Gefahren einer eventuell weltumspannenden Künstlichen Intelligenz - diesmal in Verbindung mit dem Internet der Dinge.

von Georg Wieselsberger,
16.03.2015 14:35 Uhr

Der Ururgroßvater des Terminators könnte ein Haushaltsgerät mit Internetanschluss sein.Der Ururgroßvater des Terminators könnte ein Haushaltsgerät mit Internetanschluss sein.

Schon mehrmals haben angesehene Personen wie der Elon Musk, CEO von Tesla Motors und Space X, der Microsoft-Gründer Bill Gates oder auch der theoretische Physiker Stephen Hawking vor den Gefahren der Entwicklung Künstlicher Intelligenz gewarnt. Technikfeindlichkeit als Grund dürfte dabei wohl ausscheiden. Auf die Aussagen von Musk, Gates und Hawking bezog sich nun auch Paul Coby, IT-Chef des großen britischen Einzelhandels-Konzerns John Lewis. In den Länden von John Lewis gibt es von Haushaltsgeräten bis hin zu iPads viele Produkte zu kaufen, die zum Teil schon jetzt zum »Internet der Dinge« gezählt werden können - also Geräten mit Internetanschluss.

Laut Coby sollte man aufmerksam werden, wenn Leute wie Hawking, Gates und Musk in einem Punkt die gleiche Meinung vertreten. Musk hatte das Entwickeln einer fortgeschrittenen KI als »das Beschwören eines Dämons« bezeichnet. Auch Coby ist der Ansicht, dass das »Spielen mit Dämonen« die Zukunft der Menschheit bedrohen könnte. Ständig verbundene Geräte im Internet der Dinge und Künstliche Intelligenz könnten zusammen für die Zukunft so bedeutend werden wie Albert Einstein oder die Kernspaltung. »Maschinen, die zumindest in der Lage sind, menschliches Bewusstsein nachzuahmen und sich selbst reparieren, ist das das Ende der menschlichen Zivilisation oder der nächste große Schritt der Evolution?«

Dieser Punkt sei für die Entwicklung von KI wichtig und werfe viele Fragen auf, die zugleich aufregend und furchteinflößend seien. Sein Unternehmen mache sich auch Sorgen über die enorme Datenflut, die durch das Internet der Dinge entsteht, beispielsweise durch tragbare Hardware wie Smartwatches oder Haushaltsgeräte mit Internetanschluss. Hier die für Unternehmen richtigen und wichtigen Daten herauszufinden, wäre nur noch automatisch möglich.

Quelle: The Inquirer


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