Kurioses - Amiibo-Figur öffnet Schranke in U-Bahn (Update)

Ein Russe hat mithilfe einer Amiibo-Figur die Passierschranke bei einer U-Bahnstation in Moskau geöffnet. Als Beweis gibt es ein Video zu sehen. Mittlerweile wurde der Sachverhalt jedoch aufgeklärt.

von Andre Linken,
01.12.2014 13:08 Uhr

Können Amiibo-Figuren tatsächlich die Passierschranken einer U-Bahnstation in Moskau öffnen?Können Amiibo-Figuren tatsächlich die Passierschranken einer U-Bahnstation in Moskau öffnen?

Update 1. Dezember 2014: Wie aus einem aktuellen Bericht des Magazins Eurogamer hervorgeht, hat sich die ganze Angelegenheit als eine Art Fake entpuppt. Ein Leser aus Moskau hat dem Magazin berichtet, dass die besagten Schranken in der Moskauer U-Bahn immer so aussehen würden als seien sie offen. Um sie aber tatsächlich zu öffnen, müsse der Fahrgast eine gültige Karte vor das Lesegerät halten. Sollte er das nicht machen, schließe sich die Schranke blitzschnell und verweigere somit den Zugang.

Die Interaktion mit der Amiibo-Figur habe zwar tatsächlich das grüne Licht zum Leuchten gebracht, doch der Zugang wäre beim Durchgehen verwehrt worden. Normalerweise würde das grüne Licht so lange leuchten, bis der Gast die Schranke passiert hat. Im Video sei jedoch deutlich zu sehen, dass das grüne Licht schnell wieder verschwindet.

Originalmeldung: Anscheinend sind die Amiibo-Figuren von Nintendo nicht nur für Videospiele zu gebrauchen. Das lässt zumindest ein Video vermuten, dass der Benutzer »yollych« vor kurzem via Instagram veröffentlicht hat.

In dem besagten Video sieht man einen nicht genauer zu erkennenden Mann, der eine Amiibo-Figur - in diesem Fall Samus Aran - an das NFC-Feld einer Passierschranke bei einer U-Bahnstation in Moskau hält. Nach wenigen Sekunden leuchtet tatsächlich das grüne Licht auf und der Durchgang ist frei. Diesen Vorgang wiederholt der Unbekannte mehrmals, um zu beweisen, dass es sich dabei nicht um einen Zufall gehandelt hat. Das Video finden Sie unterhalb dieser Meldung.

Allerdings gibt es begründete Zweifel an der Theorie, dass die Amiibo-Figuren tatsächlich auf diese Weise eingesetzt werden können. So ist es beispielsweise denkbar, dass der unbekannte Mann zuvor den Boden der Figur entfernt hat, um den Chip auszutauschen. Es ist auch möglich, dass ein Hack beziehungsweise eine Programmierung des Originalchips im Spiel ist. Oder aber es handelt sich tatsächlich um einen Nebeneffekt der NFC-Komponente in der Amiibo-Figur. Dann hätten jedoch sowohl Nintendo als auch die Betreiber der Moskauer U-Bahn ein größeres Problem.

Amiibo - Bilder der elektronischen Spielfiguren von Nintendo ansehen


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