Kurioses - Eigene Kopien von gekaufter Musik sind Diebstahl?

In einer Gerichtsverhandlung in Minnesota, bei der Capitol Records gegen eine Mutter wegen 26 angeblich auf Kazaa angebotenen Liedern klagt, wurde auch Jennifer Pariser , Rechtsvorstand von Sony BMG in den Zeugenstand gerufen.

von Georg Wieselsberger,
05.10.2007 12:23 Uhr

In einer Gerichtsverhandlung in Minnesota, bei der Capitol Records gegen eine Mutter wegen 26 angeblich auf Kazaa angebotenen Liedern klagt, wurde auch Jennifer Pariser, Rechtsvorstand von Sony BMG in den Zeugenstand gerufen.

Auf die Frage des Rechtsanwalts von Capitol Records, ob es unrecht von Kunden sei, auch nur eine einzige Kopie von gekaufter Musik anzufertigen, antwortete Pariser: "Wenn jemand eine Kopie eines Lieds für sich selbst macht, nehme ich an, wir können sagen, er hat ein Lied gestohlen". "Eine Kopie machen" sei nur ein schönerer Ausdruck für "eine Kopie stehlen".

Man kann davon ausgehen, dass trotz des Erfolges von Online-Portalen wie iTunes die meisten MP3-Player noch immer durch das Kopieren von CDs bespielt werden. Sony selbst hat mit SonicStage ein Programm mit so einer Funktion angeboten.


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