Kurioses: Gemütlichkeitsdrohungen! - Falsche Warnungen, falsche Übersetzung

Anbieter sogenannter Scareware versuchen, Websurfer durch falsche Warnmeldungen über auf dem PC gefundene Schadsoftware davon zu überzeugen, angebliche Sicherheitssoftware herunterzuladen und zu kaufen.

von Georg Wieselsberger,
23.01.2009 15:03 Uhr

Anbieter sogenannter Scareware versuchen, Websurfer durch falsche Warnmeldungen über auf dem PC gefundene Schadsoftware davon zu überzeugen, angebliche Sicherheitssoftware herunterzuladen und zu kaufen. Die Meldungen sind dabei zum Teil täuschend echt den Mitteilungen von Windows nachempfunden. Die Sicherheitssoftware, die angeboten wird, ist bestenfalls nutzlos und behebt nicht vorhandene Probleme, stellt aber zum Teil selbst Schadsoftware dar. Manche dieser Meldungen erkennen die Spracheinstellung des Webbrowsers und passen die Meldungen dementsprechend an. Die Qualität der Übersetzung entspricht dabei wohl der der angebotenen Software. Ein "Ernstes Wertpapier" könnte in Zeiten der Finanzkrise zumindest für Banker bedrohlich klingen. Das Gefahrenpotential von Gemütlichkeitsdrohungen- und übertretungen ist aber eher unklar.

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