Laptop-Diebstahl - Daten für Krebsforschung hatten kein Backup

In Oklahoma City, USA, wurde ein Laptop gestohlen, auf dem sich unersetzbare Daten für die Krebsforschung befanden.

von Georg Wieselsberger,
14.01.2011 12:16 Uhr

Das MacBook wurde laut News9 aus dem Auto des Forscher-Ehepaares Shin gestohlen, als diese in einem Restaurant Essen waren, um danach wieder ins Labor zurückzukehren. Der durch die eingeschlagene Scheibe des Wagens gestohlene Laptop enthält Daten der beiden Forscher, an denen sie ihr ganzes Leben gearbeitet haben, teilweise sieben Tage in der Woche.

Ein Backup existiert nicht und die Forscher fühlen sich deswegen auch mitschuldig am Verlust. Einige dieser Daten können überhaupt nicht erneut erstellt werden, andere würden bis zu zwei Jahre Zeit beanspruchen. Die Forscher arbeiteten an einer möglichen Heilung für Prostata-Krebs und befürchten nun, dass wegen des Diebstahls eventuell Msogar enschen sterben müssen.

Da auch die Seriennummer des Laptops nicht bekannt ist, ist das Auffinden des Rechners fast unmöglich. Immerhin ist das MacBook passwort-geschützt. Sie bitten den Dieb daher, den Laptop mit den Daten zurückzugeben und bieten dem Überbringer 1.000 US-Dollar und die Zusage, keine Fragen zu stellen. Jeder mache einmal einen Fehler. Entsprechende Flyer wurden in Leihhäusern ausgehängt.


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