Leadtek Winfast A360 Ultra GDDR3

Die Leadtek WinFast A360 Ultra TDH profitiert kaum vom neuen GDDR3-Speicher. 180 Euro investieren Sie besser in eine Geforce FX 5900 XT.

von Arnt Kugler,
09.07.2004 11:16 Uhr

Leadtek setzt bei der Winfast A360 Ultra TDH GDDR3 auf das brandneue GDDR3-RAM. Während Geforce-FX-5700-Ultra-Karten mit DDR2-Speicher ab etwa 900 MHz DDR-Takt richtig heiß werden, sind die um 50 MHz schnelleren GDDR3-Module auf der Winfast lediglich handwarm. Der Chiptakt von 475 MHz entspricht der Nvidia-Spezifikation. Vorsicht: Auf der Packung wirbt Leadtek mit einem schnellen 256-Bit-Speicherinterface. Doch der Videospeicher (128 MByte) der WinFast A360 Ultra TDH GDDR3 ist nur über eine bremsende 128-Bit-Verbindung angeschlossen. Über das integrierte Hardwaremonitoring offenbart die Karte ihre wichtigsten Vitalfunktionen; abzulesen über eine umfangreiche Software. Das restliche Zubehör ist mäßig: die miese Konsolenumsetzung Gun Metal (GameStar-Wertung 58 %), Big Mutha Truckers (71 %), Tools sowie Video-Adapter.

Klare Ansage: Das neue GDDR3-RAM macht die WinFast A360 Ultra TDH GDDR3 in unseren 3D-Tests nicht schneller als herkömmliche Geforce 5700 Ultras, weil das 128-Bit-Speicherinterface bremst. 25,4 fps in Aquamark 3 (1280x1024) und 3.932 3DMarks disqualifizieren die Karte für die kommende Spielegeneration. Die viel schnellere Alternative ist die 10 Euro günstigere PNY Verto Geforce FX 5900 XT.


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