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Lesertest LG 34UM95-P von Sascha Klein - Der LG Ultrawide 34UM95-P Monitor im Lesertest

LGs neues Flaggschiff, der LG 34UM95-P, besticht nicht nur mit einer enormen Bildschirmdiagonalen von 34 Zoll, sondern auch mit seiner sehr hohen nativen Auflösung von 3440x1440 Pixeln. Aber wie schlägt sich der 21:9-Bildschirm beim Spielen und im alltäglichen Gebrauch? Und stimmt bei einem Preis von knapp 1.000 Euro die Verarbeitung des Monitor?

04.07.2014 16:20 Uhr

Der erste Eindruck, den das Gerät von LG nach dem Auspacken hinterlässt, ist beeindruckend. Dafür sorgt neben der riesigen Abmessung des Monitors auch die sehr saubere Verarbeitung. Die aluminiumfarbene Rückenverkleidung mit spiegelndem LG-Logo und der Standfuß aus Acrylglas, der den Eindruck Erwecken soll, als schwebe der Bildschirm über dem Schreibtisch, lassen das Gerät sehr hochwertig wirken. Im Lieferumfang befinden sich des Weiteren Handbücher, CDs mit Programmen und Treibern sowie ein Displayport- und ein HDMI-Kabel. Wünschenswert wäre noch ein USB 3.0-Kabel gewesen, da erst so alle Funktionen des Bildschirms wie die direkte Kalibrierung des Monitors mit Hilfe eine Colorimeters (dazu später mehr) genutzt werden können. Das Design des Monitors mit schwarzer Klavierlackleiste am unteren Bildschirmrand und der chromfarbenen Bildschirmeinfassung ist Geschmackssache. Natürlich wirkt das sehr schick, jedoch kommt es immer wieder zu störenden Spiegelungen der Umgebung und zu Reflexionen am Rand des Bildschirms.

Viele Anschlüsse - Schwächen in der Ergonomie

Die Anschlussvielfalt ist überzeugend. Zwei HDMI-, zwei Thunderbolt und ein Displayport-Eingang bietet der Bildschirm. Somit dürfte das Gerät auch für Mac-Benutzer sehr interessant sein, vor allem da seitens LG volle Mac Pro-Kompatibilität versprochen wird. Des Weiteren sind auf der Rückseite drei USB-Anschlüsse (2x USB 2.0, 1x USB 3.0) und ein Kopfhöreranschluss zu finden. Während der Anschluss von USB-Geräten wie Tastatur, Maus oder Stifttablet sehr praktisch ist, lässt sich über die Positionierung des Kopfhöreranschluss streiten. Wer zwischen den Lautsprechern des Bildschirms und dem Kopfhörer wechseln möchte, muss jedes Mal hinter dem Bildschirm umstecken. Ohnehin sind die Boxen des LG34UM95-P für Spieler eher eine nette Zugabe. Während der Hochtonbereich zwar klar wiedergegeben wird, fehlt den Lautsprechern einfach der Tiefgang. So sind die Lautsprecher zwar ausreichend für Youtube-Filmchen oder zur Musik-Berieselung nebenbei, audiophile Anforderungen können sie aber nicht erfüllen. Zudem hätten es ruhig noch ein paar mehr USB 3.0-Anschlüsse am Monitor mehr sein dürfen.

In der Ergonomie schwächelt der LG 34UM95-P jedoch. Gerade mal den Neigungswinkel kann man zwischen -5° und 15° einstellen. Der Bildschirm ist leider nicht stufenlos höhenverstellbar, zur Änderung der Höhe bietet der Acrylglasstandfuß zwei verschiedene Position. Dazu muss das Panel aber ab- und in der neuen Position wieder angeschraubt werden. Das ist alles andere als komfortabel. Zudem empfinde ich selbst die höhere Position des Bildschirms als noch zu niedrig. Des Weiteren kann der Monitor weder gedreht werden (Swivel-Funktion) noch bietet er eine Pivot-Funktion. Aber über den Sinn einer Pivot-Funktion bei einem 21:9-Monitor mit 34 Zoll lässt sich ohnehin streiten. Abhilfe schafft hier die Verwendung einer anderen Bildschirmbefestigung, was durch die Unterstützung vom VESA-Mount-Standard (100x100) kein Problem darstellt.

LG 34UM95-P - Design und Konnektivität ansehen

Nur ein Knopf?

Was dagegen wieder sehr gut gefällt ist die sehr eingängige Bedienung des OSD über den Joystick, den einzigen Knopf unterhalb des Bildschirms. Schnell hat man sich an die Funktionen (Schnellauswahl öffnen, Lautstärke einstellen, Stummschalten) der verschiedenen Bewegungsrichtungen gewöhnt und navigiert zudem zielsicher durch das übersichtliche Menü des LG 34UM95-P. Dort können Farbeinstellungen und Bildanpassungen vorgenommen werden, oder die sogenannte PbP-Funktion (Picture by Picture) aktiviert werden. Diese bietet die Möglichkeit, die Signale mehrerer Quellen auf einem Monitor darzustellen, indem der Bildschirm geteilt wird. Was in der Theorie ganz nett klingt, funktioniert in der Praxis zu umständlich. Zwei Desktops werden so zunächst entweder stark verzerrt oder mit großen schwarzen Balken links und rechts dargestellt. Erst wenn man eine passende Auflösung für den PbP-Betrieb gefunden und eingestellt hat, kann man die Funktion halbwegs nutzen. Hier gibt es also noch Nachbesserungsbedarf. Den gibt es leider auch bei der Verwendung des Displayport 1.2: Ist dieser aktiviert, kam es immer wieder zu Bildfehlern.

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