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LG Flatron E2770V - 27-Zoll-Riese unter 300 Euro

Große 27-Zoll-Monitore mit Full-HD-Auflösung werden zunehmend erschwinglicher. Im Test des LG Flatron E2770V interessiert uns, welche Bildqualität wir für weniger als 300 Euro bekommen.

von Hendrik Weins,
31.03.2012 10:50 Uhr

Der 27-Zoll-TFT-Monitor LG Flatron E2770 eignet sich nicht nur zum Spielen am PC, auch für eine eventuell vorhandene Konsole oder als kleiner Fernseher bietet sich der Monitor an. Durch die beiden HDMI-Eingänge und die Bild-in-Bild-Funktion können Sie zum Beispiel World of Warcraft spielen und nebenbei live ein Fußballspiel verfolgen – oder andersherum, wenn es mal wieder länger dauert, bis der nächste Raid zustande kommt. LG verspricht zudem einen extrem hohen Kontrast von 5.000.000:1, eine schnelle Reaktionszeit von 5 ms sowie eine automatische Helligkeitsanpassung und eine angeblich extrem leichte Bedienung. Wir testen den LG Flatron E2770 in Battlefield 3 sowie Starcraft 2 auf seine Spieletauglichkeit und im Testlabor auf Bildqualität und Stromverbrauch.

Der erste Eindruck ist überaus positiv. Mit einer Oberfläche aus gebürstetem Aluminium macht der LG Flatron E2770 optisch wesentlich mehr her als viele Konkurrenzprodukte aus Plastik – auch wenn beim LG der Standfuß aus schwarzem Hochglanz-Plastik besteht. Mit zum Testzeitpunkt knapp 260 Euro kostet der 27 Zoll große Monitor zudem nur etwa 70 Euro mehr als 23,6-Zöller. Die Auflösung von 1920x1080 bleibt im Vergleich dazu identisch, mehr Pixel gibt es erst in wesentlich teureren 27-Zoll-Modellen. LG setzt beim Flatron E2770 auf eine LED-Beleuchtung, dementsprechend niedrig sollten die Stromverbrauchswerte ausfallen. Auf die Rahmenbreite hat dies allerdings keine Auswirkung, zumal das Netzteil im Gehäuse und das Gerät entsprechend weniger filigran ausfällt.

Front Der LG Flatron E2770V ist entspiegelt.

Rückseite An der Rückseite liegen je ein DVI- und VGA- sowie zwei HDMI-Anschlüsse.

Seitenansicht Durch das integrierte Netzteil ist der TFT dicker als andere mit LED-Hintergrundbeleuchtung.

Spieletest

Bereits die ersten schnellen Runden in Battlefield 3 zeigen, dass die angegebene Reaktionszeit von 5 Millisekunden im Test nicht erreicht wird. Rasante Drehungen quittiert der LG Flatron E2770 mit leichten Schlieren. Allerdings fällt die Schlierenbildung gering aus und fällt nur bei genauem Hinsehen auf – Hardcore-Spieler mit peniblen Augen dürfte der LG-Monitor dennoch entschieden zu langsam sein. Gelegenheitsspieler, die vor allem gemütlichere Titel bevorzugen, werden die Mini-Schlieren hingegen kaum bemerken. In der Messkammer bestätigt sich unser subjektiver Eindruck: Die Schaltzeiten des LG Flatron E2770 liegen mit gemessenen 20,9 ms deutlich über den von LG angegebenen 5 ms. Spieler sollten sich daher eher den Acer S273HLAbmii ansehen, der in der gleichen Preisklasse liegt, aber mit gemessenen 7,1 ms wesentlich schneller schaltet.

Bildqualität

Subjektiv geht die Bildqualität des LG E2770V in Ordnung. Auch dunkle Szenen werden sauber aufgelöst, auffällige Lichthöfe gibt es keine. Im Detail ist die Helligkeitsverteilung mit 92 Prozent sehr homogen. Durch die geringe maximale Helligkeit von 203 cd/m² eignet sich der Flatron E2770 jedoch nur eingeschränkt für helle Spielzimmer. Das überaus enge Kontrastverhältnis von lediglich 573:1 nimmt der Darstellung zudem die nötige Breite. Dabei fällt die Farbdarstellung noch solide aus, ohne zu überragen. Letzlich eignet sich der Monitor nur bedingt für Bildbearbeitung.

Wie bei anderen 27-Zöllern mit 1920x1080 Pixeln fransen auch beim E2770 feine Linien etwas aus, bei normalem Abstand von etwa 40 Zentimetern fällt das aber kaum auf. Für eine der großen Diagonale angemessenere Auflösung wird deutlich mehr Geld fällig: Zum Beispiel der Samsung Syncmaster S27A850D löst mit 2560x1440 Pixel auf und verfügt über ein farbechteres PLS-Panel, kostet aber auch mehr als das Doppelte.

Die Anschlüsse zeigen wie bei den meisten aktuellen Monitoren nach unten. Das spart Platz, verkompliziert aber häufige Kabelwechsel.Die Anschlüsse zeigen wie bei den meisten aktuellen Monitoren nach unten. Das spart Platz, verkompliziert aber häufige Kabelwechsel.

Die Interpolation des E2770V lässt sich in drei Stufen einstellen. So stellt der Monitor alle Inhalte entweder auf voller Größe dar und niedrigere Auflösungen verlieren sichtbar an Schärfe oder aber er staucht die Auflösungen in ein 4:3-Verhältnis. Als letzte Option zeigt der 27-Zöller alle Auflösungen vernünftigerweise originalgetreu an, unter Umständen dann mit schwarzen Balken.

Die Blickwinkel sind typisch für ein TN-Panel und damit vergleichsweise eng, auch wenn größere Abweichungen in der Horizontalen erst bei deutlichen Positionsveränderungen auftreten. Anfälliger für Farbverfälschungen ist der LG E2770 in der Vertikalen.

Ausstattung, Bedienung und Verarbeitung

LG stattet den Flatron E2770 mit vielen Anschlüssen aus und so verbinden Sie den 27-Zöller per analogem VGA oder den digitalen Schnittstellen DVI und zweimal HDMI mit PC oder Konsole. Im Karton finden Sie allerdings nur VGA- sowie DVI-Kabel, ein HDMI-Kabel gehört nicht zum Lieferumfang. Als Extra liegt dem Monitor noch eine kleine Fernbedienung bei, mit der Sie zum Beispiel komfortabel zwischen den verschiedenen, angeschlossenen Geräte hin- und herschalten können, das Bildverhältnis ändern oder den Bild-in-Bild-Modus bedienen. Lautsprecher besitzt der Flatron E2770 allerdings keine. Da die Mini-Boxen aber in den seltensten Fällen für mehr als die Systemgeräusche taugen, ist das kein Verlust.

Das Bildschirmmenü des LG Flatron E2770 ist vergleichsweise einfach zu bedienen. Mit fünf Tasten navigieren wir im Test durch die halbwegs übersichtliche Oberfläche, wobei jede Taste klar von den anderen abgegrenzt, aber nicht beleuchtet ist. Die Verarbeitung des LG E2770 ist sehr gut, der Monitor steht fest und sicher auf dem Schreibtisch und wackelt auch bei gröberen Stößen gegen die Tischkante nicht übermäßig. Ergonomisch hat der 27-Zöller hingegen nicht viel zu bieten. Außer dem Neigungswinkel lässt sich nichts einstellen.

Im Test haben wir zudem die Helligkeit des Monitors reduziert, um zu überprüfen, ob er anfängt zu piepsen oder zu summen wie das bei vielen preiswerteren TFTs vorkommt, aber wir konnten dem Monitor keinen Laut entlocken. Der Stromverbrauch liegt mit knapp über 40 Watt am oberen Ende der LED-TFTs mit 27 Zoll, aber weiterhin deutlich unter denen eines Monitors mit herkömmlicher Hintergrundbeleuchtung.


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