LG Flatron W3000H - Voll spieletauglicher 30-Zoll-Breitbild-Monitor

Wie Samsungs Syncmaster 305T+ (1.300 Euro) hat auch das LG Flatron W3000H (ebenfalls 1.300 Euro) nur einen Anschluss für Bildsignale - Dual-Link-DVI mit HDCP-Unterstützung für kopiergeschützte HD-DVD- oder Blu-ray-Filme. VGA und HDMI fehlen. Dafür lässt sich der Monitor flexibel an die individuelle Sitzposition anpassen (Drehen um die eigene Achse, Kippen, Höhenverstellbarkeit). Die integrierten Lautsprecher sind wie bei TFTs üblich nicht zum Spielen zu gebrauchen und höchstens für den Büro-Einsatz zufriedenstellend.

von Daniel Visarius,
08.08.2008 14:04 Uhr

Wie Samsungs Syncmaster 305T+ (1.300 Euro) hat auch das LG Flatron W3000H (ebenfalls 1.300 Euro) nur einen Anschluss für Bildsignale - Dual-Link-DVI mit HDCP-Unterstützung für kopiergeschützte HD-DVD- oder Blu-ray-Filme. VGA und HDMI fehlen. Dafür lässt sich der Monitor flexibel an die individuelle Sitzposition anpassen (Drehen um die eigene Achse, Kippen, Höhenverstellbarkeit). Die integrierten Lautsprecher sind wie bei TFTs üblich nicht zum Spielen zu gebrauchen und höchstens für den Büro-Einsatz zufriedenstellend.

Nativ löst das 30-Zoll-Breitbild-TFT W3000H mit 2560x1600 Pixeln auf, das Seitenverhältnis lautet 16:10. Prinzipbedingt bildet das eingebaute S-IPS-Panel den besten Kompromiss aus Geschwindigkeit, Bildqualität und Blickwinkel. Die vom Hersteller angegebene Reaktionszeit von 5 ms führt in der Praxis zum schlierenfreien Spielen, bietet aber keinen erkennbaren Vorteil gegenüber den 6 ms des Samsung Syncmaster 305+.

Dual-Link-DVI mit HDCP-Unterstützung. Dual-Link-DVI mit HDCP-Unterstützung.

Im 2D-Betrieb ist das Bild gut, fällt gegenüber dem 305T+ dennoch ab - besonders Schriften arbeitet das W3000H nicht perfekt heraus. In Spielen fällt das praktisch nicht auf, hier zeichnet das LG-TFT kontraststarke, farbenfrohe Bilder. Die Blickwinkel sind ausreichend weit, aber in der Vertikale treten relativ schnell kleine Farbverfälschungen auf. Das macht die SPVA-Technik in Samsungs Syncmaster 305T+ besser. Von der nominell höheren Helligkeit von 370 Candela/m² gegenüber 300 Candela/m² profitiert der LG-Monitor nicht.

Änderungen an den Bildeinstellungen schränkt LG auf das Minimum ein. Einzig die Helligkeit können Sie verändern, dazu noch die die eingebauten Lautsprecher sowie die Beleuchtung der Netztaste ein- und ausschalten. Unterm Strich ist auch das W3000H ein guter 30-Zoll-Monitor zum attraktiven Preis. Samsungs Syncmaster 305T+ ist aber ebenfalls voll spieletauglich, hat eine etwas bessere Darstellungsqualität und weitere Blickwinkel. Ansonsten gleichen sich die Geräte bei der Ausstattung und der (schlechten) Bedienung.


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