Logitech G15

Klasse Tastatur mit praktischen Extras für Spieler. Die bis jetzt maue LCD-Unterstützung und die kaum nutzbaren USB-Ports drücken die Gesamtwertung.

von Hendrik Weins,
19.12.2005 10:06 Uhr

Passend zu den neuen G-Mäusen verkauft Logitech mit der 75 Euro teuren G15-Tastatur ein speziell auf Spieler optimiertes Tastenbrett. Besonderheit: Ein ausklappbarer LCD-Bildschirm zeigt standardmäßig Datum und Uhrzeit sowie CPU und RAM-Auslastung oder nützliche Zusatzinformationen wie Lebensenergie, Munitionsvorrat oder Chatmitteilungen. Bisher unterstützen aber nur Brothers in Arms: Earned in Blood und das beliebte Benchmark-Tool Fraps das Display. Die nächsten angekündigten Titel sind Sin: Episodes und Star Wars Battlefront 2. Hobbyprogrammierer schreiben mit Hilfe des beigelegten Editors eigene C++-Anzeigeprogramme.

Extras für Spieler

Sinnvolle Extras für Spieler sind die beleuchteten Tasten und der »Gaming-Modus«, unter dem Logitech das Abschalten der Windows-Taste versteht. Drei Umschaltmodi ergeben kombiniert mit den 18 Sondertasten maximal 54 individuelle, auf Wunsch zeitgesteuerte, Makros. Das funktioniert auch in World of Warcraft, die eingebaute Sperre von Blizzard können Sie so umgehen. Obwohl die Tasten leicht klappern, schreiben Sie auf der G15 sehr komfortabel. Der Neigungswinkel des Tastenfelds könnte jedoch etwas höher sein. Auf der praktischen Handballenauflage hinterlassen fettige Finger hässliche Spuren. Die zwei integrierten USB-Ports nützen recht wenig, weil Geräte ohne eigene Stromversorgung zu wenig Saft bekommen.


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