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Logitech G303 Daedalus Apex - Feuertasten mit Metallfeder und 12.000 dpi

Logitechs G303 Daedalus Apex kombiniert im Test den Präzisions-Sensor der G502 mit den Metallfeder-Feuertasten und dem auf Claw-Grip ausgelegten Gehäuse der G302. Das Experiment überzeugt.

von Jan Purrucker,
24.04.2015 12:11 Uhr

Durch ihr kleines Gehäuse zwingt die Logitech Daedalus Apex G303 selbst Spieler mit kleinen Händen zum Claw-Grip – und das lohnt sich.Durch ihr kleines Gehäuse zwingt die Logitech Daedalus Apex G303 selbst Spieler mit kleinen Händen zum Claw-Grip – und das lohnt sich.

Logitech Daedalus Apex G303:
• Optischer Sensor der G502 mit bis zu 12.000 dpi
• Feuertasten mit Metallfedersystem wie bei der G302
• Claw/Finger Tip Grip-Form ähnlich der G9(x)
• 87g leicht (127g mit textilummanteltem Kabel)
• RGB-Beleuchtung

Mit der momentan rund 70 Euro teuren Logitech G303 Daedalus Apex reiht sich ein weiteres Premium-Modell in das Portfolio des Schweizer Spezialisten für Eingabegeräte ein. Die G303 ist dabei ein Hybrid aus bereits länger erhältlichen Logitech-G-Modellen und soll durch die Kombination aus besonders leichtem Gehäuse, hochpräzisem Sensor und mechanischen Feuertasten sowohl den Ansprüchen der Community als auch denen von Pro-Gamern gerecht werden.

Laut Logitech kamen das aktuelle Flaggschiff die Logitech G502 Proteus Core und die als Moba-Maus beworbene Logitech G303 Daedalus Prime bei der Community zwar sehr gut an. Allerdings verlangten viele Kunden nach einer Maus, die neben dem (fast) symmetrischen Design der G303 und deren extrem schnell klickbaren Feuertasten auch den optischen 12.000-dpi-Sensor der G502 bietet - diesen Wunsch soll die Logitech G303 Daedalus Apex jetzt erfüllen. An der Form hat sich im Vergleich zur G302 daher nichts geändert und Logitech setzt weiterhin auf ein sehr kompaktes Design, das den Nutzer durch die kleine Auflagefläche zum Claw- oder Finger Tip-Griff zwingt.

Persönlich war ich beim Testen gegenüber der G303 daher anfangs recht skeptisch eingestellt, schließlich nutze und schwöre ich seit der Logitech MX500 auf den Palm-Grip und habe meine Mäuse immer dementsprechend ausgewählt. Allerdings schafft es die Logitech Daedalus Apex G303 im Test als erste Claw-Grip-Maus mich diesen Vorsatz vergessen zu lassen.

Ergonomie

Palm Grip Mit kleinen Händen lässt sich die Logitech G303 auch im Palm-Grip bedienen. Allerdings liegt selbst dann der Großteil der Hand auf dem Mauspad und stört bei schnellen Spielen.

Claw / Finger Tip Grip Am besten lässt sich die Logitech G303 mit dem Claw oder Finger Tip Grip steuern. Die beiden Daumentasten sind dabei gut zu erreichen, finden sich jedoch nur auf der linken Seite. Die Maus ist also nicht vollständig symmetrisch.

Formvergleich Im Vergleich mit der eher klassischen Form der G400s (rechts) und der G502 (Mitte) fällt die Logitech G303 kürzer und flacher aus.

Mit ihrem kurzen Gehäuse und dem bulligen Heck erinnert die G303 an die ehemals sehr beliebte Logitech G9X , auch wenn sich die Form deutlich unterschiedet, das Gefühl beim in der Hand halten ist aber ähnlich und die G303 eignet sich entsprechend eher für kleine Hände. Das Gehäuse schmiegt sich beim Claw Grip an den Handballen an; so unterstützt, verkrampft sich der Unterarm auch nach langem Spielen nicht.

Um zu verhindern, dass die G303 während schweißtreibender Gefechte aus den Finger(-Spitzen) rutscht, sind die Seitenteile gummiert und das geringe Gewicht von 87g macht es leicht, die Maus präzise zu kontrollieren. Im Vergleich zur G302 stattet Logitech die G303 mit zwei zusätzlichen, seitlichen Gleit-Pads an der Unterseite aus, um die Stabilität zu erhöhen. Dazu ist das 2,2 Meter lange Kabel jetzt mit einem Textilmantel versehen.

Durch die Ummantelung dürfte die Strippe der G303 strapazierfähiger sein (auch wenn der tatsächliche Nutzen umstritten ist), dennoch büßt das Kabel kaum an Flexibilität ein. Es zerrt also nicht an der G303, was gerade bei einer so leichten Maus (und ohne zusätzliches Maus-Bungee) wichtig ist.

Sensor und Feuertasten

Unterseite Im Vergleich zur Logitech G302 schafft der optische Sensor der G303 12.000 statt 4.000 dpi. Außerdem wurde die seitliche Stabilität durch zusätzliche Gleit-Pads erhöht.

Oberseite Über den Schalter auf der Oberseite der Logitech G303 können wir zwischen selbst gewählten dpi-Stufen wechseln. Das Mausrad hat eine angenehm satte Rasterung und lässt sich präzises Klicken.

Die G303 besitzt den aus der G502 bekannten optischen PMW3366-Sensor, der mit bis zu 12.000 dpi auflöst. Logitech nennt diesen »Delta Zero«-Sensor, was die unverfälschte Wiedergabe der Mausbewegungen beschreiben soll. In der Praxis bedeutet das, dass keinerlei Algorithmen zur Maus-Korrektur (Angle Snapping, Mausbeschleunigung etc.) zum Einsatz kommen, was wir in der Praxis bestätigen können: Alle Bewegungen werden direkt und präzise umgesetzt und der Sensor überzeugt auf der ganzen Linie.

Ebenso begeistern uns die von einem (nicht näher beschriebenen) Metallfedersystem unterstützten Feuertasten. Diese lösen sehr direkt mit deutlich spürbarem Feedback aus. Vor allem bei rasend schnellen Klickorgien sind sie einen Tick schneller für den nächsten Klick bereit als die von anderen High-End-Mäusen gewohnten Schalter und das Auslöse-Feedback ist sehr satt. Allerdings ist der Klick auch etwas lauter als gewohnt, erreicht aber lange nicht das Niveau der blauen oder schwarzen mechanischen MX-Schalter bei Tastaturen.

Unterm Strich bietet die Logitech G303 im Test ein extrem präzises und stets direktes und Spielgefühl, ohne je nervös oder zittrig zu wirken.

RGB-Beleuchtung

Beleuchtung An Beleuchtung An
Beleuchtung Aus Beleuchtung Aus

Genau wie bei der G302 leuchten auf Wunsch sowohl das Logo als auch die Seiten der Logitech G303.

Zur optischen Aufwertung verfügt die G303 (anders als die nur blau beleuchtete G302) über eine RGB-Beleuchtung, die es uns erlaubt sowohl das Logo als auch die Seitenteile der Maus in beliebigen Farben erstrahlen zu lassen. Zusätzliche Effekte wie Farbwechsel oder pulsierendes Licht, stellen wir im übersichtlichen Treibermenü ein.

In der gewohnt guten Logitech Gaming Software (die auch von anderen G-Serie-Geräten genutzt wird, siehe Test der G502) finden sich auch die Optionen für den dpi-Wert, die Tastenbelegung und eine Kalibrierfunktion, um den Sensor an das genutzte Mouse Pad anzupassen.

Dafür wählen wir im entsprechenden Menüpunkt entweder zwischen den voreingestellten Pads (Stoff, Plastik etc.) oder legen ein neues Profil an. Danach kalibrieren wir die G303 indem wir sie bei gedrückter linker Maustaste in flotten Achterbewegungen einige Sekunden über das Pad ziehen.

Bei manchen Pads ist das auch nötig, denn das Kalibrieren sorgt erst dafür, dass der Zeiger sich überhaupt bewegt. Auf anderen Pads fühlt sich die Maus danach tatsächlich noch etwas präziser an und das Kalibrieren scheint kein reiner Marketing-Kniff zu sein.


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