Logitech MX1000

Laser-Maus mit verzögerungsfreier Funkübertragung, aber Macken bei Präzision in Spielen und Ergonomie. Eine verkabelte Variante ist derzeit nicht geplant.

von Daniel Visarius,
08.10.2004 16:16 Uhr

Als erste Maus überhaupt tastet Logitechs 75 Euro teure MX1000 den Untergrund mit Laser-Technik ab. Laut Hersteller erkennt die Maus 20 mal mehr Details als unsere optische Referenz Logitech MX510. In der Praxis bedeutet das eine fast freie Untergrundwahl - im Test hatten wir keine Probleme auf Tischen, Mauspads und Hosenbeinen. Die Logitech MX1000-Verarbeitung ist Logitech-typisch fast perfekt. Cool: Vier LEDs zeigen Software-unabhängig den Ladestand des integrierten Lithium-Ionen-Akkus.

In Spielen arbeitet die Logitech MX1000 in der Regel äußerst präzise. Aber im LAN-Test mit zwei Logitech MX700-Mäusen stockte der Nager bei langsamen Bewegungen wie etwa feinen Korrekturen. Das stört im Nahkampf und kostet Präzisionspunkte. Bei der Ergonomie macht Logitech ebenfalls einen kleinen Rückschritt gegenüber den Vorgängern: So bietet die linke Mulde großen Daumen wenig Platz und die Seitentasten sind wie die Schnellscroll-Buttons zu stark auf den Windows-Einsatz optimiert. Immerhin können Sie die Tasten mit Shortcuts belegen.


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