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Lost: Via Domus im Test

Vier Jahre nach dem Start der TV-Serie bringt Ubisoft das offizielle Action-Adventure. Ist das nur eine weitere lieblose Lizenz-Verwurstung? Den Design-Macken nach zu urteilen: Ja!

von Daniel Matschijewsky,
05.03.2008 13:23 Uhr

Zu Beginn des Spiels erkunden Sie die akkurat nachgebaute Absturzstelle.Zu Beginn des Spiels erkunden Sie die akkurat nachgebaute Absturzstelle.

Gerade wenn’s so richtig spannend wird, bam! - ist der Spaß zu Ende, und man muss zwangsläufig auf die Fortsetzung warten. Während Unterbrecher der Handlung in Thriller-Serien wie Lost zum Konzept gehören, erreichen sie in Lost: Via Domus, dem offiziellen Spiel zum TV-Hit, genau das Gegenteil - Frust beim Spieler. Denn jedes Mal, wenn’s gerade mal wieder so richtig spannend wird, nervt Ubisofts Action-Adventure mit einem Ladebalken. Dabei zählen die unfreiwilligen Pausen zwar zu den häufigsten, aber noch nicht mal zu den schlimmsten Übeln.

Abgestürzt

Im Camp der Gestrandeten holen wir uns Aufträge und erfahren Stück für Stück mehr über Elliots Vergangenheit. Im Camp der Gestrandeten holen wir uns Aufträge und erfahren Stück für Stück mehr über Elliots Vergangenheit.

Die Handlung des Spiels setzt mit dem Beginn der ersten Staffel ein, also direkt nach dem Absturz des Oceanic-Flugs 815 auf einer ebenso unbekannten wie mysteriösen Südseeinsel. Allerdings spielen Sie nicht eine der Serienfiguren wie Jack oder Kate, sondern schlüpfen in die Haut des für das Lost-Spiel erfundenen Fotografen Elliot, der mit allen anderen auf dem Eiland abgestürzt ist. Schon die ersten Minuten ziehen Sie sehr gut ins Spiel: Sie wachen im Dschungel auf, stolpern durchs Dickicht und lassen sich von Walts Hund Vincent zur Unglücksstelle führen -- spannend!

Dann folgt die erste Ernüchterung: Die eigentlich akkurat nachgebaute Szenerie am Strand lässt das aus der Vorlage bekannte Chaos und Grauen schmerzlich vermissen. Vor Ort finden Sie statt panisch umherrennender Menschen nur Hurley, Jack, Claire und Locke, die zudem meist tatenlos im Sand hocken. Auch die unlogisch platzierten und als künstliche Levelbegrenzungen fungierenden Trümmerteile und Büsche kratzen an der Atmosphäre. Apropos Atmosphäre: Zwar sprechen sämtlichen Charaktere mit ihren deutschen Synchronstimmen (Sie dürfen sogar jederzeit zur englischen oder drei weiteren Sprachversionen wechseln), allerdings sagen die Akteure ihre Texte derart lustlos auf, dass man meinen könnte, man höre eine Supermarktdurchsage kurz vor Feierabend. Wenn Locke beispielsweise »Wir müssen alle um unser Überleben kämpfen« nuschelt, während hinter ihm das Flugzeugwrack qualmt, wirkt das schlicht lächerlich.


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