Loverwatch - Der Overwatch-Dating-Simulator

Aus einer Game-Jam-Idee ist ein Projekt entstanden, an dem mittlerweile acht Leute arbeiten: Loverwatch soll es Spielern ermöglichen, romantische Beziehungen zu Charakteren aus dem Online-Team-Shooter Overwatch aufzubauen.

von Tobias Ritter,
20.09.2016 12:41 Uhr

Loverwatch ist eine Overwatch-Dating-Simulation, die bisher nicht von Blizzard abgesegnet wurde. Die Entwickler meinen es aber durchaus ernst - und stammen alle aus der Gaming-Branche. Loverwatch ist eine Overwatch-Dating-Simulation, die bisher nicht von Blizzard abgesegnet wurde. Die Entwickler meinen es aber durchaus ernst - und stammen alle aus der Gaming-Branche.

Wer schon immer einmal einen der Charaktere aus dem Online-Team-Shooter Overwatch zum romantischen Date ausführen wollte, bekommt bald die Möglichkeit dazu - zumindest virtuell. Loverwatch macht es möglich. Es handelt sich dabei um einen Overwatch-Dating-Simulator.

Und überraschenderweise scheint es nach einem solchen Spiel tatsächlich eine größere Nachfrage zu geben: Der Tumblr-Blog zum Projekt hat sich bereits eine beachtliche Fangemeinde aufgebaut. Und abseits davon gibt es sogar noch weitere Spiele, die sich mit der Thematik befassen.

Branchen-Profis am Werk

Für das Konzept und Design von Overwatch ist übrigens nicht irgendein überpassionierter Fan verantwortlich - sondern Lucy Morris. Die Game-Designerin hat bereits für Ubisoft gearbeitet und anschließend einige Indie-Versuche unternommen.

Und dass sie es mit Loverwatch durchaus ernst meint, verdeutlicht sie im Interview mit Kotaku. Die grundlegende Idee entstand demnach bei einem Game-Jam zwischen Beta-Ende und Release-Termin von Overwatch.

In Loverwatch startet der Spieler als neuer Rekrut und begibt sich in Dialoge mit Vorgesetzten sowie Mitstreitern. Zahlreiche Gesprächsoptionen sollen dann dazu führen, dass sich die interagierenden Charaktere sympathischer werden - oder eben nicht.

Blizzard hält sich bisher zurück

Aktuell arbeiten acht Entwickler an Loverwatch. Was Blizzard als Overwatch-Rechteinhaber zu der ganzen Sache sagt, ist nicht bekannt. Morris hat zwar eigenen Angaben zufolge mehrere Kontaktversuche unternommen, bisher aber keine Antwort erhalten.

Die Game-Designerin ist jedoch guter Dinge, dass das Studio nichts gegen Loverwatch einzuwenden haben wird. Schließlich habe man keinerlei sexuelle oder anstößige Inhalte und halte sich an den Hintergrund des Overwatch-Universums. Ein Nintendo-Fan-Game, so Morris, werde sie jedoch nie machen - sie wisse schließlich, wie das Unternehmen dahingehend ticke.

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