Jetzt mit Plus alles auf einer Seite lesen

Jahres-AboUNSER TIPP

12 Monate

 Bester Preis
 Heftarchiv jederzeit buchbar
2,99€

pro Monat

Auf geht's
Quartals-Abo
3,99€

pro Monat

3 Monate

 20% günstiger als Flexi-Abo
 Heftarchiv jederzeit buchbar
3,99€

pro Monat

Auf geht's
Flexi-Abo
4,99€

pro Monat

1 Monat

 Monatlich kündbar
 Heftarchiv jederzeit buchbar
4,99€

pro Monat

Auf geht's

Mass Effect 3 - Das Ende einer Ära

Wenn Bioware bislang etwas von Mass Effect 3 gezeigt hat, dann waren es actionlastige Ballereinlagen, von Rollenspiel keine Spur. Verkommt das SciFi-Epos etwa zum Simpel-Shooter? Wir haben Mass Effect 3 gespielt - und können aufatmen.

von Daniel Matschijewsky,
21.08.2011 13:36 Uhr

Das Erste, was wir in der gamescom-Demo zu sehen bekommen, ist ein ballernder Shepard. Wie schon zuvor auf der E3 und in jedem bislang veröffentlichten Trailer von Mass Effect 3 . Man könnte fast glauben, der dritte Teil der Rollenspiel-Serie streicht das Rollenspiel und mutiert zum reinrassigen Shooter; noch mehr als es bereits der recht actionlastige Vorgänger tat. Doch gerade als wir protestieren wollen, öffnet der Bioware-Mann Michael Gamble das neue Charaktermenü. Wir sehen Talente, stufenweise ausbaubar und diverse rollenspieltypische Statistiken. Bevor wir den Stift zücken können, schließt Gamble das Fenster: »Erst will ich euch was anderes zeigen«.

Mass Effect 3 - Screenshots ansehen

Der Auftakt: Gänsehaut pur!

Gamble startet eine der Missionen, die die Geschichte von Mass Effect 3 einleiten - und beschert uns damit eine ordentliche Gänsehaut. Denn das Programm wirft uns völlig unvermittelt in ein erschreckendes, apokalyptisches Szenario.

Der Cerberus-Mech hat sich Liara gekrallt. Jetzt gilt es, den Kampfroboter so schnell wie möglich auszuschalten. Der Cerberus-Mech hat sich Liara gekrallt. Jetzt gilt es, den Kampfroboter so schnell wie möglich auszuschalten.

Nicht irgendwo im All, sondern in einer Großstadt auf unserem Heimatplaneten, der Erde. Wolkenkratzer stehen in Flammen, in der trüben Bucht liegen Trümmer eingestürzter Brücken, Schüsse, Explosionen und orchestrale Musik mischen sich zu einer schaurigen Komposition der Zerstörung.

Noch unheimlicher sind all die Reaper, gigantische Riesenmaschinen, die durch die Stadt stapfen und alles niederreißen, was sich ihnen in den Weg stellt. Shepard steht auf einer Landeplattform und blickt auf das Ausmaß der Verwüstung. »Los jetzt«, ruft General Anderson, der neben dem Commander auftaucht. »Wir müssen hier weg«.

Auf dem Weg zu einer Funkstation erleben wir einige Schusswechsel mit mutierten Kannibalen, hechten von Deckung zu Deckung und feuern gezielte Salven auf das Gesocks ab. Das kennen wir alles schon aus Mass Effect 2 , nur nicht inmitten eines solchen Spektakels. Da brechen unvermittelt Vorsprünge weg, stürzen Kampfjets ab oder fliegen gar ganze Gebäude in die Luft. Dazwischen immer wieder ruhige Momente. So trifft Shepard auf einen kleinen Jungen, der sich in einem Luftschacht verkrochen hat und selbst auf gutes Zureden nicht heraus kommen will.

Wenige Sekunden später ist er plötzlich verschwunden. Als wir den Bub am Ende der Mission wieder treffen, kommt es zu einer der herzzerreißendsten Szenen, die wir jemals in einem Spiel zu sehen bekamen. Ein Paradebeispiel dafür, wie gut es Bioware erneut vermag, den Spieler emotional zu packen.


Kommentare

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.

wird geladen ...