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Mass Effect: Andromeda im Technik-Check - Wie flüssig läuft Mass Effect mit Frostbite-Engine?

Wir prüfen die Systemanforderungen von Mass Effect: Andromeda mit Benchmarks und zeigen die Grafikqualität auf verschiedenen Stufen im Vergleich.

von Christoph Liedtke, Nils Raettig,
21.03.2017 17:36 Uhr

Mass Effect: Andromeda - Alle Detailstufen mit Bildrate und VRAM-Auslastung im Grafik-Vergleich 3:38 Mass Effect: Andromeda - Alle Detailstufen mit Bildrate und VRAM-Auslastung im Grafik-Vergleich

Mit Mass Effect: Andromeda erscheint nach über fünf Jahren wieder ein neuer Titel der Reihe, der zugleich auch den Serienneustart bedeutet. Technisch hat sich ebenfalls einiges getan: Mass Effect 3 basiert noch auf der dritten Unreal Engine, bei Mass Effect: Andromeda kommt die Frostbite-Engine von DICE zum Einsatz.

Wir haben die Performance und die Systemanforderungen mit zahlreichen Grafikkarten- und Prozessor-Benchmarks überprüft und daraus einen Technik-Check für Sie erstellt. Außerdem gehen wir näher auf das Grafikmenü und dessen Optionen ein und vergleichen im Video die grafischen Unterschiede der jeweiligen Presets untereinander.

Abgesehen von den im Vorfeld für heftige Kritik sorgende Gesichts- und Charakteranimationen schmeichelt uns Mass Effect: Andromeda einerseits mit liebevoller Raumschiffarchitektur, andererseits mit schön gestalteten und weitläufigen, wenn auch ein wenig leblosen Außenarealen.

Von störenden Bugs sind wir bislang verschont geblieben, allerdings gibt es in Foren und in Tests der Konsolen-Versionen durchaus Berichte darüber. Völlig rund scheint das Spiel in dieser Hinsicht also nicht zu laufen, da wir aber selbst keine nennenswerten Probleme mit Bugs hatten, fließt dieser Aspekt nicht negativ in die Wertung von unserem Test zu Mass Effect: Andromeda mit ein.

Außerdem etwas ärgerlich: Das 21:9-Format wird zwar grundsätzlich gut unterstützt, in Zwischensequenzen und Dialogen sind am Bildrand aber störende schwarze Balken zu sehen. Zumindest in den Dialogen kann es helfen, vom Vollbildmodus in den rahmenlosen Fenstermodus zu wechseln (Danke an unseren Leser Mod81 für den Hinweis dazu), das schafft aber nicht immer Abhilfe. Hier sollte EA mit einem Patch noch nachhelfen.

Offizielle Systemanforderungen

Betriebssystem

Windows 7 (SP1) / Windows 8.1 / Windows 10 (alle 64 Bit)

Prozessor

Intel Core i5 3570 oder AMD FX 6350

Arbeitsspeicher

8,0 GByte

Grafikkarte

Nvidia Geforce GTX 660 2,0 GByte oder AMD Radeon HD 7850 2,0 GByte

Speicherplatz

55 GByte

Minimale Systemvoraussetzungen

Betriebssystem

Windows 7 (SP1) / Windows 8.1 / Windows 10 (alle 64 Bit)

Prozessor

Intel Core i7 4790 or AMD FX 8350

Arbeitsspeicher

16,0 GByte

Grafikkarte

Nvidia GTX 1060 3,0 GByte oder AMD RX 480 4,0 GByte

Speicherplatz

55 GByte

Empfohlene Systemvoraussetzungen

Grafikvergleich und Grafikmenü

Mass Effect: Andromeda sieht bereits ab der Stufe »Hoch« gut aus und performt im Vergleich zu den leichten optischen Verbesserung der Stufe »Ultra« um einige fps besser.

Im niedrigsten Preset dominieren ausgewaschene Texturen, flimmernde Vegetation und pixelige Charaktere. Eine Stufe höher auf »Mittel« sieht das Spiel dank höher aufgelösten Pixel-Tapeten deutlich besser aus, die dann aktivierte Umgebungsverdeckung macht das Spielerlebnis deutlich atmosphärischer und die Optik gewinnt an Schärfe. Das gilt auch ohne das standardmäßig aktivierte Hochskalieren von einer niedrigeren Auflösung aus (Up-Sampling), das wir sowohl auf den Screenshots oben als auch für die Erstellung der Technik-Tabelle manuell ausgeschaltet haben.

Die Stufe »Hoch« stellt den besten Kompromiss aus Optik und Leistung dar. Erst jetzt werden Texturen und Charaktere gestochen scharf dargestellt, realistische Beleuchtungseffekte und Schatten sowie die nun richtig lebendig wirkende Vegetation runden das Bild ab. Ab »Ultra« nimmt der optische Zugewinn immer weiter ab, vor allem bessere Distanzdarstellung und glaubwürdigere Schatten erzielen Sie hiermit.

Wenn Sie zusätzlich zur höchsten Stufe die verbleibenden Regler auf das Maximum stellen, erlangt das Spiel durch die nochmals gesteigerte Umgebungsverdeckung und Beleuchtungsqualität das Höchstmaß an Optik, allerdings sinken die fps dann nochmal um circa 10 bis 15 Prozent.

Grafikmenü #1 In den Einstellungen zur Videoausgabe lässt sich High Dynamic Range aktivieren. Dazu benötigen Sie allerdings passende Hardware.

Grafikmenü #2 Zu einigen, aber nicht allen Reglern sind hilfreiche Tipps vorhanden, die genauer erklären, welche Auswirkungen sie jeweils haben.

Grafikmenü #3 Verwenden Sie das Preset »Niedrig« oder »Mittel«, aktiviert sich automatisch Up-Sampling, das Sie händisch deaktivieren können.

Grafikmenü #4 Das »Ultra«-Preset stellt nicht alle Regler auf das Maximum. Umgebungsverdeckung, Beleuchtungs- und Effektqualität bleiben auf »Hoch«.

Das Grafikmenü von Mass Effect: Andromeda ist reichhaltig. Anhand von vier Presets (Niedrig, Mittel, Hoch und Ultra) ist die grafische Pracht schnell an Ihre Bedürfnisse angepasst, selber Handanlegen ist ebenso gestattet und für maximale Optik ohnehin Pflicht, denn das Ultra-Preset setzt nicht alle Regler auf Anschlag. Die Umgebungsverdeckung, Beleuchtungs- und Effektqualität bleiben weiterhin nur auf »hoch« gestellt.

Neben den üblichen Reglern zu Texturen, Schatten und Vegetation, finden sich unter anderem auch Einstellungen zu Kantenglättung, Texturenfilter und Shader-Qualität im Grafikmenü. Andromeda beherrscht mit TAA und FXAA nur Post-Process-Kantenglättung, dass im Falle von TAA Gelände und vor allem Charaktere deutlich besser glättet und schärfer bleibt als FXAA, dabei auch nur geringfügig mehr Leistung kostet.

Doch Obacht: Wählen Sie beispielsweise das Preset »Mittel« aus, aktiviert das Spiel wie bereits erwähnt automatisch die Skalierung und senkt die Auflösung in Full HD von 1080p auf 900p herab. Damit Sie auch in weniger fordernden Presets Ihre native Auflösung behalten, müssen Sie zunächst das Preset bestätigen, anschließend erneut das Grafikmenü aufrufen, die »Gesamtqualität« auf »Individuell« setzen und entweder den »Auflösungsskalierungsmodus« deaktivieren oder Ihre native Auflösung selbst wählen.

Spielen wir Mass Effect: Andromeda im 21:9-Format, stören in Zwischensequenzen links und rechts schwarze Balken am Rand. Das eigentliche Spiel läuft dagegen tadellos mit diesem Bildformat.Spielen wir Mass Effect: Andromeda im 21:9-Format, stören in Zwischensequenzen links und rechts schwarze Balken am Rand. Das eigentliche Spiel läuft dagegen tadellos mit diesem Bildformat.


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