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Metro Redux im Test - U-Bahn reloaded

Metro 2033 und Metro: Last Light kommen überarbeitet als Metro Redux erneut auf den Markt. Der PC-Test verrät, ob sich ein (erneuter) Kauf lohnt und warum.

von Tobias Veltin, Petra Schmitz,
26.08.2014 11:50 Uhr

Sommerloch-Alarm! Die große Spieleflut kommt erst im Oktober. Was also tun? Rausgehen und im Regen ertrinken? Nö. Dann doch lieber noch mal alte Lieblingsspiele rauskramen. Das dachte sich auch Deep Silver und bringt mit Metro Redux die beiden Endzeit-Shooter Metro 2033 (2010 erschienen) und Metro: Last Light (von 2013) in überarbeiteten Versionen auf den Markt.

Aber lohnt sich ein Kauf der Redux-Varianten im Vergleich zu den Originalen überhaupt? Im Falle von Metro 2033 Redux sagen wir jedenfalls mit dem Brustton der Überzeugung: Klar!

Die Preise im Detail
Metro 2033 von 2010 kostet derzeit auf Steam knapp 10 Euro. Metro 2033 Redux schlägt mit 20 Euro zu Buche. Metro: Last Light ist über Steam nur noch in der Complete Edition mit allen DLCs erhältlich. Die kostet auch 20 Euro, genau wie Last Light Redux. In der Redux-Version sind ebenfalls alle DLCs drin. Wer bisher also noch nie eines der Metro-Spiele gespielt hat, sollte besser zu den Redux-Varianten greifen. Im Laden gibt's beide Spiele nur als Bundle für insgesamt 40 Euro. Besitzer der Originalversionen sparen auf Steam jeweils 50 Prozent, wenn sie sich die Redux-Spiele noch bis zum Erscheinen (28. August) vorbestellen.

Metro 2033 Auch das Original von 2010 sah nicht schlecht aus ...

Metro 2033 Redux ... allerdings sind die Charaktermodelle in der Redux-Version deutlich detaillierter und so lebensechter.

Metro 2033 Schon in Metro 2033 gefielen uns die kleinen Details überall in den Levels.

Metro 2033 Redux In der Redux-Version werden die Details aber noch mal schöner. Nicht zuletzt wegen der Texturen und der besseren Beleuchtung.

Metro 2033 Redux

Metro 2033 Redux zeichnet ein düsteres Zukunftsbild. Große Teile der Erde sind nach dem dritten Weltkrieg und einer verheerenden Atomkatastrophe verseucht und unbewohnbar. Die Überlebenden haben sich unter die Erde verkrochen. So auch in Moskau, wo die letzten Menschen ihr Dasein in den Tunneln der U-Bahn fristen. In den dunklen Schächten lauern Banditen, Mutanten und anderes Gesocks. Kein schöner Ort, aber der 20jährige Artjom kennt es nicht anders.

Als seine Heimatstation angegriffen wird, bekommt er von einem geheimnisvollen Ranger namens Hunter den Auftrag, zur Station Polis zu reisen. Gar nicht so leicht, zumal die Metro auch von den mysteriösen »Schwarzen« unsicher gemacht wird, mächtige schemenhafte Wesen (Aliens?) mit telepathischen Fähigkeiten, die schlimmste Bedrohung von allen.

Gewohnt atmosphärisch

Am reinen Storyverlauf hat sich nichts geändert, und auch das spielerische Grundgerüst von Metro 2033 ist identisch. In der Rolle von Artjom schleichen wir allein oder in regelmäßiger Begleitung von NPCs durch die Tunnel und hin und wieder auch an der radioaktiv verseuchten Oberfläche von Moskau herum. Angreifende Banditen oder schweinsnasige Mutanten erledigen wir mit einem überschaubaren Waffenarsenal und gönnen uns zwischendurch in den belebten und sehr detaillierten bewohnten Stationen ein kleines Päuschen.

Metro 2033 / Redux - Grafikvergleich mit dem PC-Remake 6:18 Metro 2033 / Redux - Grafikvergleich mit dem PC-Remake

Die größte Stärke von Metro 2033 Redux ist die beklemmende und sehr intensive Atmosphäre. Wenn wir mit der Flinte im Anschlag in die dunklen Tunnel blinzeln und in der Ferne Monstergeheul oder Schreie die Stille zerreißen, stellen sich uns die Nackenhaare auf. Ähnliches an der Oberfläche, hier müssen wir regelmäßig den Filter unserer Atemmaske wechseln, um nicht zu ersticken. Fehlschüsse bestrafen uns hart, denn Munition ist selten und dementsprechend kostbar. Der spannende aber leider sehr lineare U-Bahn-Trip dauert insgesamt knapp acht Stunden. So weit, so bekannt.


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