Microsoft - Feindliche Übernahme von Yahoo angedroht

Nachdem die bisherigen Gespräche zwischen Microsoft und Yahoo zu keinem Ergebnis geführt haben, hat Microsofts CEO Steve Ballmer dem Yahoo Vorstand nun ein Ultimatum bis zum 21. April gesetzt. Wenn bis dahin keine Einigung erreicht werde, würde man sich direkt an die Aktionäre wenden und auch Anstrengungen zur Wahl eines anderen Yahoo-Vorstandes unternehmen. Microsoft hat dabei insgesamt durchaus gute Chancen, denn einige Großaktionäre von Yahoo hatten gleich nach dem Angebot von Microsoft Interesse bekundet. Ausserdem wird Yahoo einen Tag nach Ablauf der Frist von Microsoft den Quartalsbericht veröffentlichen, der allen Erwartungen nach nicht gut ausfallen wird. Damit hätte Microsoft auch gegenüber allen anderen Aktionären gute Karten in der Hand.

von Georg Wieselsberger,
06.04.2008 12:25 Uhr

Nachdem die bisherigen Gespräche zwischen Microsoft und Yahoo zu keinem Ergebnis geführt haben, hat Microsofts CEO Steve Ballmer dem Yahoo Vorstand nun ein Ultimatum bis zum 26. April gesetzt. Wenn bis dahin keine Einigung erreicht werde, würde man sich direkt an die Aktionäre wenden und auch Anstrengungen zur Wahl eines anderen Yahoo-Vorstandes unternehmen. Microsoft hat dabei insgesamt durchaus gute Chancen, denn einige Großaktionäre von Yahoo hatten gleich nach dem Angebot von Microsoft Interesse bekundet. Ausserdem wird Yahoo vier Tage vor Ablauf der Frist von Microsoft den Quartalsbericht veröffentlichen, der allen Erwartungen nach nicht gut ausfallen wird. Damit hätte Microsoft auch gegenüber allen anderen Aktionären gute Karten in der Hand.


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