Microsoft - Interne Maßnahmen gegen Leaks über Projekte

Microsoft will durch neue Maßnahmen verhindern, dass zu viele Informationen über Projekte nach außen dringen.

von Georg Wieselsberger,
25.07.2014 12:40 Uhr

Geleakte Informationen sind Microsoft ein Dorn im Auge, darum müssen viele externe Mitarbeiter nun nach 18 Monaten eine Zwangspause einlegen.Geleakte Informationen sind Microsoft ein Dorn im Auge, darum müssen viele externe Mitarbeiter nun nach 18 Monaten eine Zwangspause einlegen.

In den letzten Jahren sind sehr viele Informationen über die Pläne von Microsoft im Software- und Hardware-Bereich an die Öffentlichkeit gelangt. Aktuell sind viele Meldungen zu Windows 9 ein gutes Beispiel. Anscheinend geht das Unternehmen davon aus, dass vor allem nicht direkt bei Microsoft angestellte Mitarbeiter die Quellen für viele Leaks sind. Wie Geekwire meldet, hat sollen neue Maßnahmen laut einer internen Memo das »geistige Eigentum und vertrauliche Informationen besser schützen«.

Sowohl externe Mitarbeiter als auch solche, die über Microsoft-Partner oder als Berater im Unternehmen arbeiten, dürften nur noch 18 Monate am Stück Zugang zu den Gebäuden des Unternehmens arbeiten. Danach wird ihnen der Zugang sowohl zu den Gebäuden als auch zum internen Netzwerk von Microsoft für ein halbes Jahr entzogen. Da eine weitere Mitarbeit an Projekten ohne diese beiden Möglichkeiten kaum möglich sein wird, läuft dies laut dem Bericht auf eine Zwangspause von sechs Monaten für betroffene Personen hinaus.

Mitarbeiter, die schon jetzt keinen Zugang zu Gebäuden oder dem Netzwerk haben, betrifft die Regeländerung, die schon seit dem 1. Juli 2014 gilt, natürlich nicht. Microsoft will durch diese Maßnahmen auch erreichen, dass sich Partner des Unternehmens gut überlegen, wer entsprechenden Zugang wirklich benötigt. Dass die Memo über Maßnahmen zum Schutz vor Leaks ebenfalls geleakt wurde, scheint zumindest zu belegen, dass Microsoft in diesem Bereich wirklich ein Problem hat.

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