Microsoft - »Der PC ist nicht tot, er lernt Snowboarden«

Die Abgesänge auf den PC, denen sich sogar schon IBM-Entwickler angeschlossen haben, sind aus Sicht von Microsoft deutlich verfrüht

von Georg Wieselsberger,
21.08.2011 11:20 Uhr

Laut vielen Experten befinden wir uns bereits in der »Nach-PC-Ära«, in der der Dinosaurier PC aufgrund der starken Konkurrenz durch Smartphones und Tablets langsam, aber sicher ausstirbt. Frank X. Shaw, Chief of Communications bei Microsoft, sieht das allerdings ganz anders.

Wie Shaw in einem Blogbeitrag schreibt, gibt es keine »Nach-PC-Ära«, sondern eine »PC-Plus-Ära«. Natürlich würden Schlagzeilen über das Ende des PCs viel mehr Aufmerksamkeit erlangen, aber in der Welt der Technik würden neue Dinge die alten nur selten komplett verdrängen. Meistens würden sie die herkömmlichen Techniken eher ergänzen und das sei auch jetzt der Fall. Smartphones und Tablets seien mehr auf bestimmte Bereiche spezialisiert als der allgemein einsetzbare PC, der sich aber selbst auch ständig weiterentwickle.

Tablets, Smartphones, Set-Top-Boxen und dergleichen würden den PC also nicht »töten«, sondern nur ergänzen und einen Teil der Aufgaben erledigen, die jeder PC auch beherrsche. Auch wenn es der Technik-Elite Spaß mache, Dinge für tot zu erklären und die »Nach-PC-Ära« auszurufen, für Microsoft hat der 30 Jahre alte PC noch nicht einmal die Mitte seines Lebens erreicht und fängt bald an, Snowboarden zu lernen.


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