Microsoft - Windows Vista für 1.632,05 US-Dollar

Wie The Consumerist berichtet, wollte ein IT-Manager namens "Bill", der an einer Universität in den USA arbeitet, online über den Windows Live Marketplace eine Upgrade-Lizenz für Windows Vista Ultimate zum Preis von 233,15 US-Dollar erwerben. Doch nach der Eingabe seiner Daten und der Nummer seiner Debit-Karte erhielt Bill eine Fehlermeldung mit der Aussage, Microsoft sei zur Zeit nicht erreichbar. Da Bill aber die Lizenz dringend benötigte, versuchte er es weiter und hatte nach sechs weiteren Fehlermeldungen dann beim 7. Mal Erfolg.

von Georg Wieselsberger,
27.05.2008 09:44 Uhr

Wie The Consumerist berichtet, wollte ein IT-Manager namens "Bill", der an einer Universität in den USA arbeitet, online über den Windows Live Marketplace eine Upgrade-Lizenz für Windows Vista Ultimate zum Preis von 233,15 US-Dollar erwerben. Diese Art des Lizenzkaufs ist zur Zeit nur in den USA möglich. Doch nach der Eingabe seiner Daten und der Nummer seiner Debit-Karte erhielt Bill eine Fehlermeldung mit der Aussage, Microsoft sei zur Zeit nicht erreichbar. Da der IT-Manager die Lizenz dringend benötigte, versuchte er es weiter und hatte nach weiteren Fehlermeldungen dann beim 7. Mal Erfolg. Am nächsten Morgen erhielt er einen Anruf seiner Bank. Die Abteilung, die dort ungewöhnliche Transaktionen prüft, um Betrugsversuche zu vereiteln, wies Bill darauf hin, dass Microsoft sein Konto sieben Mal mit 233,15 Dollar belastet hatte.

Microsoft erklärte Bill auf Nachfrage, dass dies ein Fehler der Bank sei und der Softwarekonzern das Konto nicht wirklich so oft belastet habe, er solle nur warten, bis die Bank das Konto auf den neuesten Stand gebracht hätte. Doch auch in den nächsten Tagen änderte sich nichts am Kontostand. Weitere Anrufe bei Microsoft hatten dann immerhin den Erfolg, dass vier der falschen Belastungen rückgängig gemacht wurden. Doch inzwischen sind über zwei Wochen vergangen, Bill geht langsam das Geld aus und der Support von Microsoft erklärt bei jedem Anruf nur, dass der Fall an das "Product Development" weitergeleitet worden sei. Der enttäuschte IT-Manager sucht nun nach Alternativen wie Linux oder Unix und will auch die erworbene Lizenz zurückgeben.


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