Microsoft & Acer - »Cloudbook« mit Windows 10 für 169 US-Dollar

Microsoft hat ein günstiges Notebook von Acer präsentiert, das als »Cloudbook« mit Windows 10 gegen die Chromebooks von Google antreten soll.

von Georg Wieselsberger,
20.07.2015 12:23 Uhr

Das Acer Aspire One Cloudbook speichert Daten bei OneDrive. (Bildquelle: Venturebeat)Das Acer Aspire One Cloudbook speichert Daten bei OneDrive. (Bildquelle: Venturebeat)

Auf der Worldwide Partner Conference (WPC) hat Microsoft ein kleines Notebook des Herstellers Acer präsentiert, das besonders günstig sein soll und offensichtlich als Konkurrenz zu den Chromebooks von Google gedacht ist. Vor allem in den USA sind die Chromebooks, die ihre Daten hauptsächlich online über Google Drive speichern, recht erfolgreich. Das Acer Aspire One Cloudbook soll ähnlich funktionieren, aber statt ChromeOS Windows 10 und statt Google Drive natürlich OneDrive von Microsoft verwenden.

Bislang sind nur wenige technische Daten des Cloudbooks bekannt. Das Notebook soll in zwei Versionen auf den Markt kommen, die sich durch die Bildschirmdiagonale von 11 und 14 Zoll unterscheiden. Das Display wird allerdings keine Touch-Fähigkeiten bieten. Die kleinste Version des Acer Aspire One Cloudbook soll ab 169 US-Dollar erhältlich sein. Die günstigsten Chromebooks kosten aktuell 149 US-Dollar, stammen jedoch von kleinen Herstellern wie Haier oder Hisense und setzen auf günstige ARM-Prozessoren. Die bekanntere Marke Acer, das Verwenden eines x86-Prozessors und das neue Betriebssystem Windows 10 dürften den Preisunterschied von 20 US-Dollar wohl in den Augen vieler Interessenten wettmachen.

Die genauen technischen Daten und den Veröffentlichungstermin des Aspire One Cloudbooks will Acer laut einer Stellungnahme gegenüber Venturebeat im August 2015 bekanntgeben. Auch der verfügbare Speicherplatz bei OneDrive ist bislang nicht bekannt. Sollte Microsoft den Cloudbooks auch noch Office 365 beilegen, wie das inzwischen selbst bei sehr günstigen Windows-Tablets der Fall ist, könnten die Cloudbooks vor allem bei Schülern und Studenten viel Interesse erzeugen.

Quelle: Venturebeat


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