Microsoft Hololens - Microsoft führt Nutzungsmöglichkeiten vor

Die vor rund drei Monaten vorgestellte Datenbrille Hololens ist auch auf der BUILD 2015 ein großes Thema.

von Georg Wieselsberger,
30.04.2015 10:56 Uhr

Microsoft Hololens und der dem Nutzer folgende Holo-Videoplayer.Microsoft Hololens und der dem Nutzer folgende Holo-Videoplayer.

Mit Hololens hatte Microsoft im Januar 2015 völlig überraschend eine eigene Datenbrille vorgestellt, die ganz neue Möglichkeiten bietet, Apps und Computer zu verwenden. Auch auf der BUILD 2015 ist Hololens ein großes Thema, da Microsoft die anwesenden Entwickler von den Einsatzmöglichkeiten überzeugen überzeugen möchte. Den Ideen scheint dabei keine Grenze gesetzt zu sein, wie beispielsweise eine Demo eines holografischen, virtuellen Hundes als Haustier zeigt.

Etwas praxisorientierter ist wohl die Möglichkeit, einen Videoplayer als Hologramm zu öffnen, der dann an einer vorhandenen Wand befestigt werden kann. Das Video kann aber auch mit dem Befehl »Follow me« dazu gebracht werden, sich mit dem Nutzer zu bewegen und beispielsweise den Raum zu wechseln. Ernsthafte Einsatzzwecke spielen aber auch eine große Rolle, beispielsweise bei der Ausbildung von Medizinern. Hier führte eine Studentin vor, dass es per 3D-Modell möglich ist, einen Blick in einen holografischen Körper zu werfen. Auch Vorträge an Universitäten könnten von Hologrammen profitieren, sofern alle Anwesenden mit Hololens ausgestattet sind. Wie die Vermischung aus realer und virtueller Welt funktioniert, führte ein kleiner Robot vor. Während der Unterkörper tatsächlich mechanisch existiert, waren die Steuerungselemente und auch der Kopf nur für den Träger von Hololens sichtbar.

Inzwischen gibt es auch einige neue Videos zu Hololens, die die Pläne und Ideen von Microsoft zeigen. Sobald Entwickler Dev-Kits in den Händen halten, dürfte hier noch viele kreative Einfälle zu erwarten sein. Immerhin waren auf der BUILD 2015 Wann Hololens erscheinen soll und wie teuer die Holo-Datenbrille wird, ist bislang noch nicht klar. Microsoft weist aber immer wieder auf die Zusammenarbeit mit Windows 10 hin, so dass die Wartezeit eigentlich nicht allzu lange dauern sollte.


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