Microsoft Kinect - Hilft autistischem Kind beim Spielen

Ein Videospieler, dessen Sohn an Autismus leidet, berichtet über die erstaunliche Wirkung des Controllers.

von Georg Wieselsberger,
13.11.2010 16:41 Uhr

John Yan ist Senior Hardware Editor der Webseite Gaming Nexus und hatte sich den Bewegungs-Controller Kinect eigentlich nur gekauft, um die dafür erscheinenden Spiele testen zu können.

Sein vier Jahre alter Sohn, bei dem vor einiger Zeit die Diagnose Autismus gestellt wurde, wollte schon immer mit seinem Vater zusammen spielen, doch die bisherigen Controller bereiten ihm Probleme. Das Spielen mit Kinect musste ihm jedoch kaum erklärt werden. Dass sein Sohn nach einigen Hinweisen sogar die Bildschirm-Menüs per Kinect bedienen konnte und so das Spiel Rally Ball vollständig alleine beherrschte, findet Yan nahezu unglaublich.

Auch die Steuerung der anderen Spiele in Kinect Adventures verstand der Vierjährige sehr schnell. Laut Yan kann er dank Kinect nun zum ersten Mal mit seinem Sohn spielen, ohne dass dieser dabei durch seinen Autismus und dadurch verursachte Probleme im Spiel frustriert wird. Das sei viel mehr wert als die 150 US-Dollar, die der Controller gekostet hat.


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