Minecraft - »Nutzer lassen sich per Steam nur schwer kontrollieren«

Bisher lässt sich das Klötzchenspiel Minecraft nur direkt beim Entwickler Mojang kaufen. Laut dem Erfinder Markus Persson hätte der Entwickler zwar über eine Veröffentlichung auf der Online-Plattform Steam nachgedacht, diese sei aber riskant.

von Maximilian Walter,
06.09.2012 11:25 Uhr

Laut Persson könnte Mojang über Steam die Minecraft-Spieler nicht mehr kontrollieren.Laut Persson könnte Mojang über Steam die Minecraft-Spieler nicht mehr kontrollieren.

Der Erfinder des äußerst erfolgreichen Baukastenspiels Minecraft , Markus »Notch« Persson, gilt nicht unbedingt als Freund von Valves Online-Plattform Steam. Dennoch hat man beim Entwickler Mojang schon häufiger darüber diskutiert, das Spiel über Steam zu veröffentlichen. Allerdings ergäben sich dabei Probleme, wie Persson glaubt:

»Wir haben so viele registrierte Nutzer und mit Steam könnten wir diese nicht mehr kontrollieren. Das heißt, wir können Minecraft nicht auf Steam veröffentlichen. Aber für viele andere Entwickler ist das eine gute Sache,« sagte er gegenüber der englischsprachigen Website penny-arcade.com.

Man habe auch schon darüber nachgedacht, selber eine ähnliche Plattform wie Steam zu erschaffen. »Aber im Moment wissen wir noch nicht, was wir machen werden. Wir beschäftigen uns zurzeit nur mit den Spielen. Es könnte jedoch eine interessante Möglichkeit sein, wir werden die Idee also nicht wegwerfen,« so Persson weiter.

Zudem betonte er nochmal, dass er Steam für eine durchaus gute Idee hält. Nur stört es ihn, dass sich Valve das Recht vorbehält, Spiele und ganze Accounts zu löschen. Er könne die rechtlichen Gründe dafür zwar nachvollziehen, jedoch sei es »uncool«, ständig der Gefahr ausgesetzt zu sein, seine Spiele zu verlieren.

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