Mittelerde: Schatten des Krieges - Entwickler erklärt Lootboxen, sollen nicht vom eigentlichen Spiel ablenken

Die geplanten Lootboxen im Singleplayer-Spiel Mittelerde: Schatten des Krieges sollen nicht vom »eigentlichen Spiel« abhalten, erklärt der Entwickler und verteidigt die Entscheidung.

von Manuel Fritsch,
25.09.2017 18:40 Uhr

Lootboxen & Charity-Fail - Video: Warum die Spieler bei Mittelerde: Schatten des Krieges schon vor Release sauer sind 12:04 Lootboxen & Charity-Fail - Video: Warum die Spieler bei Mittelerde: Schatten des Krieges schon vor Release sauer sind

Die geplanten Lootbox- und Mikrotransaktion-Mechaniken im Singleplayer-Actionspiel Mittelerde: Schatten des Krieges sorgt bereits vor dem Release des Titels für starke Kontroversen. Im Gespräch mit den Kollegen von Eurogamer verteidigt der Game-Director Bob Roberts von Monolith die Entscheidung. Im Wortlaut sagt er:

"Selbstverständlich haben wir unser Spiel so gestaltet, dass es auch ohne diese Dinge funktioniert und dass die Implementierung dieser [Mechaniken] dich nicht vom eigentlichen Spiel abhalten.

Original-Zitat: Obviously we have tuned our game so it works without those things and that including them does not distract from the rest of it."

Als Game-Director und damit Verantwortlicher sei es ihm ein besonderes Anliegen, die Spielbalance zu wahren. Laut Robert seien die Lootbox- und Echtgeld-Käufe während des internen Playtestings deaktiviert, so dass diese keinen Einfluß auf das Gamedesign haben. Das Erfolgserlebnis der Spieler soll sich auch ohne diese Zusatzfunktionen aus dem Spiel heraus ergeben. Er betont, dass man auch nicht dauerhaft online sein müsste und das komplette Spiel erleben könne ohne »zusätzliches Geld« in die oben genannten Mechaniken zu stecken.

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Robert geht sogar so weit und vergleicht die optionalen Lootboxen, in denen sich unter anderem XP-Boost befinden können, mit Schwierigkeitsgraden. Wer etwas Zeit sparen möchte, könne darauf zurückgreifen.

Das vollständige Gespräch mit Robert findet ihr bei den Kollegen von Eurogamer.

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