MP3-Player - Kopfhörer "verursachen" Tod eines Studenten

Der Tod eines Studenten in Cranbrook, British Columbia, hat neue Diskussionen über ein Verbot von Kopfhörern im Straßenverkehr ausgelöst. Der 23 Jahre alte Isaiah Otieno , der laut Freunden oft mit In-Ohr-Kopfhörern und darüber gezogener Kapuze unterwegs war, wurde beim Weg zu seinem Briefkasten von einem abstürzenden Hubschrauber getroffen und getötet. Laut Augenzeugen war sich Otieno wohl aufgrund der lauten Musik vollkommen unbewusst, in welcher Gefahr er sich befand. Allerdings sind Experten wie Lorienne Jenstad von der Universität von British Columbia der Ansicht, dass man aus diesem Fall keine allgemeinen Schlüsse ziehen könne. Die von den Nutzern eingestellt Lautstärke reiche von moderat bis hin zu einem Level, der jegliche Hintergrundgeräusche überdecke. Wer aber so laut Musik höre, dass er beispielsweise die 130 Dezibel eines Flugzeuges überdecke, würde sein Hörvermögen bereits schädigen.

von Georg Wieselsberger,
17.05.2008 11:16 Uhr

Der Tod eines Studenten in Cranbrook, British Columbia, hat neue Diskussionen über ein Verbot von Kopfhörern im Straßenverkehr ausgelöst. Der 23 Jahre alte Isaiah Otieno, der laut Freunden oft mit In-Ohr-Kopfhörern und darüber gezogener Kapuze unterwegs war, wurde beim Weg zu seinem Briefkasten von einem abstürzenden Hubschrauber getroffen und getötet. Laut Augenzeugen war sich Otieno wohl aufgrund der lauten Musik vollkommen unbewusst, in welcher Gefahr er sich befand. Allerdings sind Experten wie Lorienne Jenstad von der Universität von British Columbia der Ansicht, dass man aus diesem Fall keine allgemeinen Schlüsse ziehen könne. Die von den Nutzern eingestellt Lautstärke reiche von moderat bis hin zu einem Level, der jegliche Hintergrundgeräusche überdecke. Wer aber so laut Musik höre, dass er beispielsweise die 130 Dezibel eines Flugzeuges überdecke, würde sein Hörvermögen bereits schädigen.


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