MSI P55-CD53 - Test: Günstiges, solides Sockel-1156-Mainboard

Wer eine Intel Core-i-CPU will, kommt um die neuen Sockel-1156-Chips kaum herum. MSIs P55-CD53 erweist sich im Test als gutes Mainboard.

von Florian Klein,
11.02.2010 13:16 Uhr

MSI P55-CD53 : MSI P55-CD53MSI P55-CD53
MSI P55-CD53

Für 90 Euro bietet MSI mit dem P55-CD53 eines der günstigsten Mainboards für Intels Sockel-1156-CPUs inklusive der neuen 32-Nanometer-Prozessoren mit integrierter Grafik an. Allerdings können Sie die Onchip-Grafik mit dem P55-CD53 nicht nutzen, da entsprechende Video-Ausgänge fehlen und sich dafür eine Platine mit dem neuen H55-Chipsatz besser eignet. Für Spieler sind die etwas älteren Quad-Core-CPUs wie der Core i5 750 (160 Euro) oder der Core i7 860 (230 Euro) aber sowieso empfehlenswerter als die 32-nm-Dual-Cores. An Ausstattung bringt das P55-CD53 alles mit, was Sie für einen Spiele-PC mit einer Grafikkarte benötigen: Einen PCI-Express-16x-Slot, zwei PCIe-1x- sowie drei PCI-Steckplätze. Dazu gibt’s GBit-LAN, zehn USB-2.0-Ports sowie HD-Audio, allerdings ohne Digital-Ausgang. Firewire und eine externe SATA-Schnittstelle fehlen ebenfalls.

Das P55-CD53 bietet ungewöhnlich viele Übertaktungsoptionen inklusive einer Automatikfunktion, einen auf dem Board angebrachte Ein- und Aus-Schalter sowie sechs Profile zum Speichern der Übertaktungseinstellungen. Für preisbewusste Übertakter bekommt das Board daher eine Empfehlung. Wer mehr Wert auf Schnittstellenausstattung legt, sollte sich eine Platine wie das Elitegroup P55H-A zum selben Preis zulegen.

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