Musikdienst Baboom - »Künstler hatten noch nie so viel Kontrolle«

Mit einem neuen Musikdienst namens Baboom will Mega-Gründer Kim Dotcom die Musikindustrie verändern und Künstlern mehr Freiheiten geben.

von Georg Wieselsberger,
09.09.2013 12:39 Uhr

So soll Baboom ungefähr aussehen. Die abgebildeten Künstler sind allerdings momentan nur Platzhalter.So soll Baboom ungefähr aussehen. Die abgebildeten Künstler sind allerdings momentan nur Platzhalter.

Nachdem Kim Dotcom seinen Direktoren-Posten beim Filehoster Mega niedergelegt hat, will er sich auch mehr auf den geplanten Musikdienst Baboom konzentrieren, der ursprünglich Megabox heißen sollte. Laut Torrentfreak hat Dotcom mehrere Millionen US-Dollar an Finanzierung für Baboom gesichert, an dem aktuell 22 Entwickler arbeiten.

»Ich bin wirklich begeistert von Baboom. Ich kann es kaum erwarten, bis Künstler sehen, was ich für sie erschaffen habe. Ihre ganze Karriere kann auf Baboom verwaltet werden. Künstler hatten nie mehr Freiheit, Transparenz und Kontrolle«, so Dotcom gegenüber der Webseite. Das Projekt sei auch wesentlich umfangreicher als ursprünglich geplant und soll erst starten, wenn es »perfekt« sei.

Für Nutzer von Baboom soll die Musik kostenlos sein, während die Künstler an den Werbeeinnahmen beteiligt werden. Das soll sowohl illegale Downloads verringern als auch auch eine faire, direkte Beteiligung der Künstler ermöglichen. Ob sich Baboom aber gegen Konkurrenten wie iTunes, Spotify oder auch das erweiterte Xbox Music durchsetzen kann, bleibt abzuwarten.


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