Musikindustrie soll Schadensersatz zurückzahlen - Über 100 Millionen Dollar

Die RIAA soll über 100 Millionen Dollar auf unrechtmäßige Weise als Schadensersatz erhaten haben und diese nun nach dem Willen von US-Anwälten zurückzahlen.

von Georg Wieselsberger,
23.05.2009 10:38 Uhr

Wie electronista meldet, gehen Anwälte in den USA nun gegen die Vereinigung der Musikindustrie RIAA vor und wollen erreichen, dass deren Schadensersatzforderungen für verfassungswidrig erklärt und bereits geflossene Gelder zurückgezahlt werden. Die RIAA habe übertriebene Forderungen gestellt, die teilweise das 150.000-fache des tatsächlichen Wertes betragen hätten und auf dieser Grundlage die möglichen Verurteilungen dazu genutzt, Betroffene zu außergerichtlichen Vereinbarungen zu zwingen.

Die auf diese unrechtmäßige Weise erhaltenen Summen von über 100 Millionen Dollar soll die RIAA nach Ansicht des Anwaltes K.A.D . Camara und des Rechtsexperten und Havard-Professors Charles Nesson zurückzahlen.

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