NEC Mitsubishi Multisync LCD1980SX

Das LCD1980SX von NEC hat drei Probleme. In schnellen Action-Titeln ist es zu langsam, fürs Gebotene zu teuer und auf dem Schreibtisch hässlich.

von Michael Trier,
07.06.2004 13:30 Uhr

Das NEC Multisync LCD1980SX ist der Sumo-Ringer unter den Flachbildschirmen: Mit fast 10 kg macht er sich klotzig auf Ihrem Schreibtisch breit, von TFT-typischer Eleganz keine Spur. Der Standfuß ist aus billigem Kunststoff, die gesamte Optik wirkt kantig und uninspiriert. Dafür punktet der Multisync LCD1980SX mit guter Ausstattung: Gleich drei Eingänge warten auf Kontakt, einmal analog (D-Sub) und zweimal digital (DVI). Ein DVI-Kabel sowie eine DVI-auf-D-Sub-Anschlussstrippe liegen bei. Den Bildschirm können Sie horizontal kippen und über einem großen Verstellbereich in der Höhe variieren. Auch die 90-Grad-Drehung zum komfortablen Betrachten von Dokumenten im Hochformat macht das Display klaglos mit.

Spieler werden mit dem LCD1980SX nicht vollständig glücklich: Während Counterstriker nicht viel zu meckern haben, bemerken Quake 3-Profis störende Wischeffekte - die angegebene Schaltzeit von 25 ms scheint in 3D-Titeln etwas optimistisch gewählt. Spieler mit älteren Rechnern freuen sich über die gute Interpolation bis hinunter zu 800 mal 600 Pixeln. Weitere Pluspunkte: Gleichmäßige Ausleuchtung und natürliche Farben. Aber selbst Spieler ohne Hang zu schneller Action finden geeignetere und günstigere LCD-Alternativen.


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